Jugendliche ab zwölf Jahren sollen ab 7. Juni geimpft werden können

Impfung

Kinder ab zwölf Jahren sollen ab dem 7. Juni geimpft werden. Das geht aus dem Beschlussentwurf des Impfgipfels hervor. Der Entwurf sieht allerdings keine Bevorzugung für die Jugendlichen vor.

Berlin

von Eva Quadbeck, Kristina Dunz

, 27.05.2021, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Mitarbeiterin im Gesundheitswesen zieht im Impfzentrum des Rossmann Konzerns eine Spritze einem Covid-19 Impfstoff auf.

Eine Mitarbeiterin im Gesundheitswesen zieht im Impfzentrum des Rossmann Konzerns eine Spritze einem Covid-19 Impfstoff auf. © picture alliance/dpa

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sollen ab dem 7. Juni bundesweit geimpft werden können. Das geht aus dem Beschlussentwurf für die Ministerpräsidentenkonferenz hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Die Bundesregierung rechnet mit einer Zulassung für die Jugendlichen in den nächsten Tagen.

„Mit der Zulassung eines Impfstoffs für diese Altersgruppe wird diese in die Zusage von Bund und Ländern einbezogen, allen Impfwilligen bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen“, heißt es wörtlich in dem Papier. Die Ständige Impfkommission beim RKI (Stiko) werde zu dieser Altersgruppe auch noch eine Empfehlung vorlegen.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren könnten sich dann ab dem Ende der Priorisierung, also in der Regel ab dem 7. Juni 2021, in vergleichbarer Weise wie bei anderen Impfwilligen, die keiner Priorisierung unterliegen, um einen Impftermin insbesondere bei den niedergelassenen Ärzten bemühen.

Der Entwurf sieht allerdings keinerlei Bevorzugung für die Jugendlichen vor. Es heißt: „Das bedeutet aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen nicht, dass bereits kurzfristig für diese Gruppe Termine verfügbar sind.“ Den Ländern bleibe unbenommen, darüber hinaus Angebote in Impfzentren oder spezifische Programme für diese Altersgruppe aufzulegen.