K-Frage der Union: Mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete für Söder

Bundestag

Noch ist ungeklärt, wer für die CDU im Bundestagswahlkampf als Kanzlerkandidat auftritt. In einer gemeinsamen Erklärung von CDU-Bundestagsabgeordneten lassen sich jedoch Tendenzen erkennen.

Stuttgart

07.04.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete sprechen sich für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat aus.

Mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete sprechen sich für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat aus. © picture alliance/dpa

Im Ringen um die Kanzlerkandidatur der Union haben sich sieben Bundestagsabgeordnete aus der baden-württembergischen Landesgruppe für CSU-Chef Markus Söder ausgesprochen - und nicht für den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet. Das berichten „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ unter Berufung auf eine gemeinsame Erklärung der Parlamentarier, die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

„Der Vorsitzende der CDU trägt eine besondere Verantwortung für die gesamte Union in Deutschland“, heißt es darin. „Diese beinhaltet auch, dass persönliche Ambitionen für die Kanzlerkandidatur zurückgestellt werden müssen, wenn ersichtlich ist, dass jemand anderes eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung hat.“ Söder wäre „ein kraftvoller und aussichtsreicher Kanzlerkandidat für die gesamte Union“, schreiben die Abgeordneten.

Die Erklärung ist den Blättern zufolge unterzeichnet von den Abgeordneten Marc Biadacz (Böblingen), Michael Donth (Reutlingen), Markus Grübel (Esslingen), Ronja Kemmer (Ulm), Karin Maag (Stuttgart), Matern von Marschall (Freiburg), Alexander Throm (Heilbronn) und dem Wahlkreiskandidaten Yannick Bury (Emmendingen-Lahr).

RND