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Kicken erwünscht - Netze kaputt schießen nicht

OLFEN Fußball erlebt zurzeit einen Boom. Die Vereine erfreuen sich wieder steigender Mitgliederzahlen, Fußballspielen ist "in". Doch nicht nur in den Vereinen wird gekickt. Auch in der normalen Freizeit wird gegen das runde Leder getreten. So auch in Olfen. Aber dort ist nicht alles rosig. Bereits zum zweiten Mal musste der SuS seine Tornetzte wechseln.

von Von Malte Woesmann

, 16.10.2007
Kicken erwünscht - Netze kaputt schießen nicht

Friedhelm Bäcker, Stefan Glaß, Lars Bäcker und Andreas Eckmann (v.l.) zeigen noch eins der alten Netze, die zuletzt ausgetauscht wurden. Kicken macht ja Spaß. Aber so?

Auf der Anlage am Steversportpark bieten sich einige Möglichkeiten. Der Aschenplatz sowie die Rasenfläche hinter der Sporthalle sind zum Kicken frei gegeben. Leider mit manchmal negativen Folgen. Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres mussten die Tornetze ausgewechselt werden. "Wir wollen ja, dass die Kinder Fußball spielen. Nur leidet oft das Material darunter", so Friedhelm Bäcker von der Jugendabteilung des SuS Olfen.

In einer gemeinsamen Aktion des Jugendvorstandes und der Jugendfußballförderung des SuS Olfen wurden in der vergangenen Woche mehrere Netze gewechselt. Die letzte Aktion ist gerade einmal ein paar Monate her. Zum SOS-Kinderdorfcup im Mai wurden bereits einige Netze getauscht.

Nun zeigten sich schon wieder große Löcher in den Netzen. "Wir könnten natürlich auch nach jedem Spiel oder Training die Netze abhängen. Aber das ist nicht praktikabel", so Bäcker weiter. Auch eine Menge Müll wurde bei der Aktion eingesammelt.

Ein Tornetz kostet 100 Euro

Darum appelliert er an die Kinder und Jugendlichen, etwas mehr Rücksicht zu nehmen. Da ein Tornetz ca. 100 Euro kostet und die Stadt Olfen nur alle fünf Jahre den Wechsel bezahlt, summieren sich die Kosten auf mehrere tausend Euro im Jahr, falls alle Netze doppelt gewechselt werden müssen. Daher ist Bäcker auch dankbar, dass die Jugendfußballförderung diesmal die Aktion unterstützt hatte. Von den Mitgliedsbeiträgen ließe sich sonst kaum noch etwas anderes finanzieren.

"Es ist ja wirklich schön, dass die Anlage immer voll ist", freut sich Bäcker. Bei etwas mehr Rücksichtnahme aller Kinder, die in ihrer Freizeit dort spielen, würden alle noch etwas länger davon haben.