Knapp 50 Menschen ziehen für den Erhalt der Do-Bo-Villa durch den Hoeschpark

Umbau des Hoeschparks

Wie geht es weiter mit der Do-Bo-Villa im Hoeschpark? Eigentlich soll sie nächstes Jahr umgebaut werden. Doch dagegen haben am Freitagabend circa 50 Demonstranten protestiert.

Nordstadt

, 09.08.2019, 18:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Knapp 50 Menschen ziehen für den Erhalt der Do-Bo-Villa durch den Hoeschpark

Knapp 50 Menschen haben am Freitagabend (9.8.) für den Erhalt der Do-Bo-Villa in ihrer jetzigen Form demonstriert. © Oliver Schaper

Circa 50 Menschen sind am Freitagabend durch den Hoeschpark zur Do-Bo-Villa gezogen, um für den Erhalt der Event-Gastronomie zu streiken. „Lass uns laut sein. Die Do-Bo Villa muss bleiben, so wie sie ist, und da, wo sie ist“, sagte Eigentümer Marcus Schmälter über die Demonstration. Eigentlich sollen aus dem beliebten Treffpunkt in der Nordstadt im kommenden Jahr im Zuge des Hoeschpark-Umbaus Dusch- und Umkleideräume werden.

Das versucht Schmälter mit viel Unterstützung zu verhindern. „Notfalls kette ich mich an“, sagte der Eigentümer unserer Redaktion. Seit vier Jahren bertreibt er den Club im Hoeschpark. Allerdings steht im neuen Pacht-Vertrag auch, dass die Villa jederzeit geräumt werden kann. „Dass Herr Schmälter als Pächter die Do-Bo-Villa aufgeben muss, ist für aus Sicht der Stadt Dortmund einerseits bedauerlich, andererseits aber unumgänglich. Diese Entwicklung hat einen langen Vorlauf und ist für keinen der Beteiligten eine Überraschung“, erklärt Stadt-Pressesprecher Christian Schön.

Seit Anfang 2018 stehen die Pläne für den Hoeschpark-Umbau. Am Anfang haben Schmälter und seine Kooperationspartner Borsig 11 und der Freundeskreis versucht, die Stadt umzustimmen. Dazu haben sie mehrere Vorschläge eingereicht. Im April schickte der Betreiber sogar einen offenen Brief an die Stadtverwaltung – aber ohne Erfolg.

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