Kreativ-Firmen wollen Personal einstellen

Trendbarometer

Jedes dritte Unternehmen in der Kreativwirtschaft des Ruhrgebietes will mehr Leute einstellen. Das ist das verblüffende Ergebnis des „Trendbarometers Kultur- und Kreativwirtschaft 2011“.

DORTMUND

von Von Bettina Jäger

, 20.10.2011, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ecce-Direktor Dieter Gorny (Foto). Er vergab auch den Preis für junge Kreative namens »u_do 2011«.

Ecce-Direktor Dieter Gorny (Foto). Er vergab auch den Preis für junge Kreative namens »u_do 2011«.

Das Zukunftspotential der Branche sehen die Fachleute gut (57,1 Prozent) oder sogar sehr gut (22 Prozent). 28,2 Prozent meinen: Das Ruhrgebiet kann mit anderen Metropolen mithalten. 31,6 Prozent schränkten ein, es könne „in weiten Teilen“ mithalten. Für Wachstum sorgen die Software- und die Designbrache, negative Entwicklungen gibt es im Bereich Literatur und Architektur. Das bot genug Diskussionsstoff für die „3. Jahrestagung Kultur- und Kreatiwirtschaft“, zu der ecce und die Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr (wmr) gestern ins U eingeladen hatten. 90 Designer, Fotografen, Künstler, Firmenchefs, Vertreter von Werbeagenturen kamen.

„Hier geht es nicht darum, Spaß zu haben“, sagte Thomas Westphal, Geschäftsführer der wmr. „Es geht um hartes Business.“ Gesucht waren Schnittstellen zwischen Kunst und Kommerz. „Wir bringen den kreativen Kern in Verbindung mit der realen Wirtschaft“, formulierte Ecce-Direktor Dieter Gorny (Foto). Er vergab auch den Preis für junge Kreative namens „u_do 2011“. Den holten sich Frauke Sahlender aus Marl, die „Kulturloge Ruhr“ aus Essen, die Bochumer Natali Pilic und Jiri M.R. Katter sowie das Projekt „kistenwissen“ aus Dortmund.

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