Kreis Unna hebt Sperrbezirk auf: Stallpflicht für Hühner gilt aber weiter

Geflügelpest

Nach einem Monat hebt der Kreis Unna den Sperrbezirk zum Schutz vor der Geflügelinfluenza auf. In dem betroffenen Gebiet gilt es weiterhin, Regeln zu beachten.

Kreis Unna

, 29.04.2021, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil in Menden die Geflügelpest ausgebrochen war, galt Fröndenberg als Geflügelpest-Sperrbezirk. Diese Regelung wird zum 30. April nach rund einem Monat aufgehoben.

Weil in Menden die Geflügelpest ausgebrochen war, galt Fröndenberg als Geflügelpest-Sperrbezirk. Diese Regelung wird zum 30. April nach rund einem Monat aufgehoben. © Kreis Unna

Der Sperrbezirk zum Schutz vor der Geflügelpest im Kreis Unna ist ab Freitag, 30. April, aufgehoben. Betroffen war vor allem das Fröndenberger Stadtgebiet, weil die Vogelkrankheit in Betrieben im angrenzenden Menden ausgebrochen war. Weiterhin gelten allerdings Stallpflicht – und die Regeln des Beobachtungsgebiets.

Trotzdem sei die Aufhebung des Sperrbezirks eine gute Nachricht für alle Geflügelhalter, wie der Kreis Unna am Donnerstag mitteilte. Denn sie sei der erste Schritt Richtung Normalität.

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Land entscheidet über Ende der Stallpflicht

Wenn in der Zwischenzeit keine weiteren Fälle in NRW auftreten, wird auf die Aufhebung des Sperrbezirks in einigen Tagen auch die Aufhebung des Beobachtungsgebietes folgen. Wann die Stallpflicht endet, entscheidet das Land NRW, das im März mit Ausnahme des Regierungsbezirks Düsseldorf für ganz NRW Stallpflicht angeordnet hatte.

Für Menschen, die keinen unmittelbaren Kontakt zu infizierten Tieren haben, bedeutet das Virus keine Gefahr. Auch Geflügelfleisch sowie Eier können nach Erhitzen gefahrlos verzehrt werden.

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Der Kreis weist darauf hin, dass alle Geflügelhalter verpflichtet sind, ihre Tiere der Tierseuchenkasse NRW zu melden. Verluste von Tieren sind außerdem der Kreis-Veterinärbehörde Unna unter tierseuchen@kreis-unna.de

oder via Fax an (02303) 27-1499 zu melden.

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