Künstler und Fans treffen sich im Netz

Ausstellung "Internet killed the Video Star"

DÜSSELDORF Eine Ausstellung im virtuellen Raum - was nach einer Sparmaßnahme klingt, ist im Falle von "Internet killed the Video Star" konsequent. Die Online-Schau zeigt, wie Youtube das Musikfernsehen überflüssig gemacht hat und wie Fans auf die Videos ihrer Künstler antworten.

von von Benjamin Blum

, 18.04.2011, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bildersprache der Schau ist einfach, aber originell.

Die Bildersprache der Schau ist einfach, aber originell.

Hatte das NRW-Forum im Jahr 2000 noch auf 100 Monitoren eine Bilderflut Marke MTV gezeigt, haben Internet-Videoportale wie "Youtube" das Musikfernsehen überflüssig gemacht. Clips werden heute im Netz angeschaut - und die Reaktion in Form eines eigenen Videos folgt auf dem Fuße. Wie die Fans den Vorbildern im Internet antworten, ihnen nacheifern oder sie medial gar übertreffen, steht bei der Online-Schau des NRW-Forums im Mittelpunkt.Originell trotz einfacher Mittel Von Gesangsauftritten bis zur "Stop-Motion-Technik" (einer Abfolge von Standbildern) zeigt die virtuelle Ausstellung auf einer weitläufig arrangierten Webseite die Bandbreite der Amateuranstrengungen. Die Bilder sind dabei originell, trotz einfacher technischer Mittel. Texttafeln zum Beispiel werden nicht nur eingeblendet, sondern auch aus Bonbonpapierchen (Foto) aufgefaltet. So konsequent wie die Wahl der Plattform ist auch das Ziel der Schau: Die Macher erhoffen sich Video-Antworten auf ihre Clips, um das Projekt weiterzuführen.www.nrw-forum.de/videostar

 

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