Laschet: Bewerbung für Olympia an Rhein und Ruhr wird fortgesetzt

Olympische Spiele

Die Initiative für eine Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032 soll fortgesetzt werden. Doch die Chancen stehen schlecht.

Düsseldorf

26.02.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Rhein-Ruhr-Region will sich mit mehreren Kommunen für die Olympischen Spiele 2032 bewerben, darunter auch Köln, Düsseldorf und Essen. Das IOC hat jedoch das australische Brisbane zum bevorzugten Bewerber erklärt.

Die Rhein-Ruhr-Region will sich mit mehreren Kommunen für die Olympischen Spiele 2032 bewerben, darunter auch Köln, Düsseldorf und Essen. Das IOC hat jedoch das australische Brisbane zum bevorzugten Bewerber erklärt. © picture alliance/dpa/dpa Pool

Nach einer Beratung mit den Oberbürgermeistern der betroffenen Kommunen und der Initiative Rhein-Ruhr-City meldete NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag, dass die Bewerbung für die Olympischen Spiele im Jahr 2032 fortgesetzt wird.

„Wir werden weiter kämpfen. Die Rückendeckung der Städte ist weiter da“, sagte Laschet. Zugleich reagierte der Ministerpräsident mit Unverständnis auf die Entscheidung der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees, die am Mittwoch das australische Brisbane zum bevorzugten Kandidaten für die Ausrichtung der Sommerspiele in elf Jahren erklärt hatte. Damit hat die deutsche Rhein-Ruhr-Initiative kaum noch Chancen.

Brisbane als möglicher Konkurrent

„Keine Frage, die Entscheidung des IOC am Mittwoch hat uns überrascht und auch getroffen. Man hat mir erklärt, für das IOC sei Brisbane ein guter Kandidat in unsicheren Zeiten. Ich teile diese Auffassung nicht“, sagte Laschet, der auch Kritik am Deutschen Olympischen Sportbund übte. Der DOSB habe sich nicht in der Lage gesehen, in den Dialog mit dem IOC zu treten. „Das Erstaunliche ist, dass man kein Gespür hat, was sich beim IOC tut.“

dpa

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