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Ein Konzert stahl der Dahlie im Dahliengarten zwischenzeitlich die Show

Dahliengarten Legden

Dahlien und Musik – das waren am Wochenende nur zwei Gründe für einen Besuch im Legdener Dahliengarten. Dort wurde noch viel mehr geboten.

Legden

, 12.08.2018
Ein Konzert stahl der Dahlie im Dahliengarten zwischenzeitlich die Show

Viel Abwechslung gab es am Wochenende für die Besucher im Dahliengarten. © MEISEL-KEMPER

Ein Wochenende lang präsentierte sich der Dahliengarten als Zaubergarten, denn die liebevoll arrangierte Dekoration von einer Legdener Floristin und dem Teams des Vereins Dahliengarten ergänzte die Blumenpracht der blühenden Dahlien. Deko-Fahrräder, Kissen, Gestecke auf der Motorhaube eines Autos, eine Art Hochzeitstorte, Gestecke auf den Tischen und vieles mehr konnten die Besucher beim Rundgang entdecken, alles ausschließlich aus Dahlien.

Bereits am Samstag füllte sich der Garten mit zahlreichen Besuchern aus dem Ruhrgebiet und dem gesamten Münsterland. Immer wieder flammten Fachgespräche rund um die Dahlie auf. „Eine Dahlie hat doch mehrere Herzen. Muss ich die teilen, damit sie sich vermehrt?“, fragte eine Besucherin Angelika Hoffmann, Ansprechpartnerin des Vereins. „Wie haben Sie das geschafft, die Dahlien trotz der langen Trockenzeit am Blühen zu halten?“, war eine andere Frage an Hoffmann. Ihre Antwort war bescheiden und simpel: „Das war wirklich viel Arbeit.“

Manche Besucher waren überrascht vom Konzert

Als am Samstagnachmittag Musik von Sebastian Netta (Schlagzeug/Moderation), Hans Wanning (Keyboard), Kym Hatton (Gitarre) und Kurt Holzkämper (Bass) erklang, waren die meisten Besucher noch überraschter. „Wir sind wegen des Dahliengartens gekommen. Von dem Konzert wussten wir nichts. Die Kombination ist okay“, äußerte sich Besucher Adolf Wilmer aus Stadtlohn.

Auch Roswitha Rink aus Coesfeld, die sich gerade einen fruchtigen Cocktail von einer Helferin des Dahliengarten-Vereins zubereiten ließ, war positiv überrascht von dem Musikangebot: „Wir sind mit dem Fahrrad unterwegs. Wir hatten das in der Zeitung gelesen und wollten uns mal den Dahliengarten anschauen.“

Ein Konzert stahl der Dahlie im Dahliengarten zwischenzeitlich die Show

Einige Besucher waren überrascht, dass es im Dahliengarten am Wochenende auch noch Musik gab. © MEISEL-KEMPER

Es gab allerdings auch Besucher, die allein wegen der Musik gekommen waren. Dazu gehörte Pablo Churin, gebürtiger Argentinier und heutiger Emsdettener: „Sebastian Netta braucht nicht viel Platz zum Spielen. Seine Musik ist großartig und auch die seiner Kollegen.“

Ein Musiker mit persönlichem Bezug zu Legden

Das freute natürlich Sebastian Netta, der gebürtig aus Osterwick stammt und heute in Münster lebt. Immer wieder erwähnte er in seiner Moderation seinen persönlichen lokalen Bezug zu Legden, in dessen Kirche er als Kind oft gesungen hat. „Mein Vater Peter Netta hat in Legden viele Blaskapellen geleitet. Deshalb war ich auch oft mit ihm in Legden. Ich kenne den Dahliengarten auch schon länger. Das Ambiente ist einfach wunderbar“, gestand Netta in der Pause.

Als dann im zweiten Teil auch noch die brasilianische Sängerin Marcia Bittencourt mit Liedern aus ihrer Heimat das Konzert bereicherte, war das südamerikanische Lebensgefühl zwischen Jazz, Swing und Bossa Nova komplett, welches die fünf Musiker verströmten. Begeisterter Beifall belohnte sie dafür. Danach hatte die Dahlie wieder den Vorrang.

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