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Große Herausforderungen warten auf die Feuerwehr

Jahreshauptversammlung

Der Leiter der örtlichen Feuerwehr, Klaus Uppenkamp, konnte bei der Generalversammlung Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Kreisbrandmeister Johannes Thesing sowie die Vertreter aller im Rat vertretenen Parteien begrüßen.

LEGDEN

von Von Peter Birkelbach

, 04.11.2012

Die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Legden/Asbeck fand im Saal Reers in Asbeck statt. "Der Kernsatz, den die Generalversammlung begleitetete lautet: Die Feuerwehr ins 21. Jahrhundert zu führen ist und bleibt für uns eine Herausforderung. Dennoch blicke ich heute in viele Gesichter die für diese Herausforderung stehen und mit ihrem Tun den Bürgern in unserer Gemeinde zur Seite stehen". Klaus Uppenkamp zitierte einen Satz des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der die Feuerwehr als: "die früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative" unseres Landes bezeichnet hat.

Wichtige Säule

Dann wurden die Jahresberichte der einzelnen Züge vorgetragen. Bürgermeister Friedhelm Kleweken brachte in seine Rede den Dank der Ratsmitglieder und Bürger der Gemeinde zum Ausdruck. "Eine wichtige Säule in der Gemeinde Legden ist die Feuerwehr. Sie braucht Lob und Anerkennung für ihre Einsätze, die ja immer freiwillig sind", betonte Friedhelm Kleweken. Die, für die Gemeinde Legden großen Investitionen, wie Feuerwehrgerätehaus in Asbeck und Legden waren dringend erforderlich. Jetzt ist der 22 Jahre alte Einsatzleitwagen durch einen neuen ersetzt worden. Als nächste Investition ist die Anschaffung digitaler Funkgeräte geplant. Kreisbrandmeister Johannes Thesing bestätigte die Anschaffung und betonte, dass es gelungen ist, auf Kreisebene einheitliche Geräte für alle Kommunen einzusetzen. Seine Grußworte an die Kameraden machten deutlich: "Man kann sich in Legden mit der Feuerwehr sicher fühlen". "Unter allen Berufsgruppen genießt die Feuerwehr das größte Vertrauen, so der Kreisbrandmeister. Der Wertewandel in der Gesellschaft, das Arbeitsumfeld und neue Schulformen wie zum Beispiel offenen Ganztagsschulen stellen uns vor Problemen" betonte Thesing. Es werde immer schwieriger, junge Leute (ab 12 Jahre) für die Feuerwehr zu gewinnen. Sie hätten andere Ausrichtungen, der Spaßfaktor stehe im Vordergrund bei der Jugend.

Nachwuchswerbung

"Um weiter die Aufgaben in der Feuerwehr auf diesem Niveau halten zu können, brauchen wir Nachwuchskräfte in der Feuerwehr", warb Johannes Thesing für die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr. Es folgten Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden. 

 

 

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