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Restalkohol wird fast Verhängnis

30.11.2007

Legden Dem Alkohol heftig zugesprochen haben muss ein 50-jähriger Legdener am Vorabend und in der Nacht zum 19. August in diesem Jahr. Die Polizei kontrollierte ihn an jenem Morgen auf dem Bleikenkamp und schnupperte Alkoholgeruch. Der Verdacht bestätigte sich nach einer Blutprobe, die einen Blutalkoholwert von 1,72 Promille ergab, womit der Mann absolut fahruntüchtig war. Er war kurz vor 8 Uhr im Auftrag seiner Firma unterwegs gewesen, um die Beschilderung einer Straßenbaustelle zu kontrollieren.

Sein Leichtsinn, sich mit einem derartig hohen Restalkoholgehalt hinter das Lenkrad zu setzen, brachte ihn jetzt vor das Amtsgericht in Ahaus, das eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 25 Euro verhängte. Sein Führerschein, auf den er bereits seit dem Vorfall verzichten muss, wurde noch für weitere sechs Monate gesperrt. Das Gericht zeigte sich aber gegenüber seiner Bitte, die Fahrerlaubnis der Klasse L von der Sperre auszunehmen, einsichtig. Es gestattete ihm, mit dieser Ausnahmegenehmigung auf den Baustellen einen Bagger zu fahren und rettete damit seinen Arbeitsplatz. ek

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