Linienbus fährt selbstständig gegen Haus: „Ich dachte, es wäre ein Schrank umgekippt“

Kurioser Unfall

Ein Linienbus ohne Fahrer ist in Bielefeld rückwärts in ein Haus gekracht. Ein 17-Jähriger, der sich in dem Wohnhaus befand, berichtete, wie sich das anfühlte.

Bielefeld

13.02.2020, 11:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Linienbus fährt selbstständig gegen Haus: „Ich dachte, es wäre ein Schrank umgekippt“

13.02.2020, Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: Ein Polizeifahrzeug steht in Bielefeld an einem Bus, der vor einer Hauswand steht. Der Bus war aus bisher nicht geklärten Gründen rückwärts über die Strasse gerollt. Es gab keine Verletzten. Foto: Christian Mathiesen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit © picture alliance/dpa

Ein abgestellter Linienbus hat sich in Bielefeld selbstständig gemacht und ist rückwärts gegen eine Hauswand geprallt. Verletzt wurde bei dem Unfall am Donnerstag niemand, wie die Polizei Bielefeld berichtete.

Der 52-jährige Busfahrer hatte den Bus zuvor an einer Bushaltestelle abgestellt, ihn verlassen und Pause gemacht. Aus noch ungeklärter Ursache rollte der Bus anschließend etwa 50 Meter quer über die Straße, überfuhr einen Zaun und stieß gegen die Hauswand eines Mehrfamilienhauses.

Statik des Hauses ist nicht gefährdet

Ein Statiker habe in einer ersten groben Einschätzung festgestellt, dass die Statik nicht gefährdet sei, sagte eine Polizeisprecherin. Der Sachschaden werde auf rund 40.000 Euro geschätzt. Zuvor hatte die „Neue Westfälische“ über den Unfall berichtet.

Nach Informationen der Zeitung war ein 17-jähriger Anwohner, gegen dessen Wohnung der Bus prallte, von dem Aufprall aufgewacht. „Ich dachte, im Zimmer meiner Schwester wäre ein Schrank umgekippt“, sagte er der Zeitung. Die Schwester sei zum Zeitpunkt des Unfalls schon in der Schule gewesen.

dpa

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