Lockerungen in Österreich: Handel, Schulen und Friseure dürfen ab 8. Februar wieder öffnen

Coronavirus

nach 6 Wochen Lockdown werden in Österreich schon in der nächsten Woche die Corona-Maßnahmen umfangreich gelockert. „Entwarnung“ gebe es jedoch nicht, sagt Kanzler Sebastian Kurz.

Wien

01.02.2021, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Kurz (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich, gibt trotz der Lockerungen noch keine Entwarnung.

Sebastian Kurz (ÖVP), Bundeskanzler von Österreich, gibt trotz der Lockerungen noch keine Entwarnung. © picture alliance/dpa/APA

Unter dem Druck der Wirtschaft und vieler Bürger öffnet Österreich nach sechs Wochen Lockdown ab 8. Februar wieder alle Geschäfte. Es gelten aber verschärfte Vorsichtsmaßnahmen. „Das Tragen von FFP2-Masken ist Pflicht“, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Montag.

Außerdem wird die Zahl der erlaubten Kunden in einem Geschäft deutlich verringert. Friseure dürfen wieder Kunden bedienen. Für einen Termin bei den körpernahen Dienstleistungen ist allerdings ein negativer Corona-Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Auch Museen können wieder besucht werden.

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Schicht-System in den Schulen

Auf vielfachen Wunsch von Eltern werden die Schulen wieder in den Präsenzunterricht übergehen, teils allerdings in einem Schicht-System und mit Corona-Tests. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bleiben bestehen.

Die Einreiseregeln werden verschärft, um möglichst die Verbreitung ansteckenderer Corona-Mutationen zu verhindern oder zu verzögern. „Verstehen Sie diese punktuellen Lockerungen nicht als Entwarnung“, sagte Kurz. Wenn die Zahlen der Neuinfektionen wieder stiegen, würden die Maßnahmen erneut verschärft.

RND/dpa

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