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Beirat: Barrieren beseitigen

LÜNEN Der Behindertenbeirat unter dem Vorsitz von Richard Dißel will sich in seinen Arbeitskreisen verstärkt dem Thema „barrierefreies Einkaufen“ widmen.

von Von Dieter Hirsch

, 26.11.2007
Beirat: Barrieren beseitigen

Richard Dißel.

Dies beschloss das Gremium auf seiner Klausurtagung. „Dabei stehen keine großen Umbaumaßnahmen im Vordergrund. Schon mit kleinen Änderungen lässt sich einiges erreichen“, erklärt wiedergewählte Vorsitzende des Behindertenbeirates, Richard Dißel.

Lupen an Regalen

Beispiele: „Für Sehbehinderte wäre es wünschenswert, wenn an den Regalen Lupen hängen würden, damit Preis, Haltbarkeitsdatum und vor allem das Kleingedruckte auf den Produkten besser gelesen werden kann“, so Dißel. Nierenkranke müssten unbedingt wissen, welche Inhaltsststoffe in den Lebensmitten enthalten sind. An Tiefkühlregalen sollten die Preisschilder vorne am Regalen und nicht hinten angebracht werden. In Bekleidungsgeschäften wünschen sich die Menschen mit Behinderungen, dass die Kleiderständer etwas weiter auseinander stehen.

Leichterer Buseinstieg

Zur Verkehrsgesellschaft Kreis Unna will der Behindertenbeirat auch. „Es wäre gut, wenn auf den Fahrplänen die Bushaltestellen mit einem Symbol versehen würden, an denen Bordsteinkante und Buseinstieg auf einer Höhe sind,“ erläutert der Vorsitzende. An diesen Haltestellen kommen nicht nur die Menschen in Rollstühlen bequemer in den Bus. Auch der Einstieg mit dem Kinderwagen ist an diesen Bushaltestellen einfacher. Schließlich will sich der Behindertenbeirat auch stärker in die Arbeitskreise der Parteien einbringen. Dies gelte vor allem für die Arbeitskreise, die sich mit Planungen und Baumaßnahmen befassen. „Wir haben den Blick dafür, ob die Belange der Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden“, so Richard Dißel.

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