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"Gemeinsam Für Lünen"

LÜNEN Im Kraftwerksstreit zündet die nächste Eskalationsstufe: Die Gründung einer Wählergemeinschaft steht unmittelbar bevor.

von Von Peter Fiedler

, 30.11.2007
"Gemeinsam Für Lünen"

<p>Mit dieser Fotomontage heizt die GFL den Widerstand gegen Kraftwerke weiter an. GFL</p>

"Gemeinsam Für Lünen" (GFL) soll sie heißen - und gegründet werden, wenn der Rat am 6. Dezember den beantragten freiwilligen Bürgerentscheid zur Kraftwerksfrage ablehnen sollte.

Das Argument von SPD, CDU und Verwaltungsspitze, es gebe im Genehmigungsverfahren für das Trianel-Kraftwerk keine Entscheidungsoptionen mehr für Bürger und Politik, lässt die angehende GFL nicht gelten.Stadt hätte noch weitere Möglichkeiten

Sie erinnert nochmals an die Aussage von Trianel-Geschäftsführer Sven Becker, "bei einem ablehnenden Mehrheitsvotum der Stadt Lünen das Kraftwerk nicht zu bauen." Ferner habe die Stadt noch weitere Möglichkeiten: etwa ein Raumordnungsverfahren, eine neue, ablehnende Stellungnahme, eine Ablehnung wegen nicht gegebener oder nicht nachgewiesener Wirtschaftlichkeit oder Möglichkeiten innerhalb des EU-Rechts.

      "Doch nach wie vor wird das mehrheitliche Stimmungsbild in der Bevölkerung gegen die Kohlekraftwerke beharrlich missachtet", werfen die Kraftwerksgegner vor allem SPD, CDU und der Stadtspitze vor.Öffentliche Meinung müsse respektiert werden

Bei einem so wesentlichen Sachverhalt wie einem Kohlekraftwerksbau müsse die öffentliche Meinung aber respektiert werden. Der Hinweis der Stadtspitze auf die Kosten eines Bürgerentscheids sei irreführend, "stehen diese Kosten doch in keinem Verhältnis zu den millionenhohen Zahlungen, die bereits schon jetzt seitens der Stadt Lünen bzw. ihrer Tochtergesellschaften in das Trianel-Projekt investiert wurden."

Die GFL wolle für die Kommunalwahl 2009 und auf lange Sicht eine "unbelastete, demokratische Wahlalternative" anbieten und sich intensiv in die einzelnen kommunalpolitischen Felder Lünens einarbeiten.Folgende Personen firmieren als angehende Gründungsmitglieder: Hans-Joachim Bellmann, Ulrich Brötz, Susanne Großkrüger, Prof. Dr. Johannes Hofnagel, Eberhard Kamm, Dr. Matthias Laarmann, Wolfgang Manns, Peter Nichau, Stefan Radau und Hans-Joachim Wilmes.

   

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