Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schweigend an die Opfer erinnern

Pogromnacht

Der Gedenkstein an der katholischen Kirche Heilige Familie wird auch in diesem Jahr wieder der Ort sein, an dem im Lüner Süden an die Opfer der Pogromnacht in Lünen erinnert wird.

LÜNEN

02.11.2012
Schweigend an die Opfer erinnern

Das Mahnmal an der Lippebrücke erinnert an die ermordeten Juden.

Im Jahr 1993 haben die evangelische Kirchengemeinde Preußen und die katholische Kirchengemeinde Heilige Familie vor der katholischen Kirche in Lünen-Süd einen Gedenkstein errichtet, der an die beiden jüdischen Geschäftsleute Albert Bruch und Siegmund Kniebel erinnert, die in der Pogromnacht 1938 in ihren Wohnungen an der Jägerstraße erschossen wurden.  „Wir verstehen diese Erinnerung als Mahnung dafür, wachsam zu bleiben, wo heute Menschen diskriminiert und ausgegrenzt werden“ sagen Vertreter der beiden Gemeinden und laden zum Schweigekreis am Freitag, 9. November, ein. Er findet von 17 bis 17.30 Uhr am Gedenkstein statt. Beginn und Ende des Schweigekreises werden durch Glockengeläut angegeben. Lüner Stadtgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert: 

Lesen Sie jetzt