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Untersuchungshaft statt Hollywood-Karriere

Prozessauftakt

An Fernsehkameras ist Bodybuilder und Hobby-Schauspieler Marco D. bestens gewöhnt. Diesen Auftritt hätte sich der 41-Jährige aber wohl gerne erspart. Am Freitag begann sein Prozess vor dem Dortmunder Landgericht. Der Vorwurf: Drogenschmuggel. Das meiste hat er auch schon gestanden.

LÜNEN

von Von Jörn Hartwich

, 02.11.2012

Es war kurz nach 10 Uhr, als Marco D. von zwei Wachtmeistern in den Gerichtssaal geführt wurde. Ein Lächeln hatte er für die Fotografen und Kameraleute diesmal nicht übrig. Seit Mai sitzt der Lüner nun schon in Untersuchungshaft, mit einer Bewährungsstrafe kann er nicht rechnen. Im Prozess geht es um kiloschwere Marihuana-Geschäfte. D. soll das Rauschgift in Holland gekauft und dann weitervertrieben haben. Oft aus seinem damaligen Dortmunder Fitnessstudio heraus. Manchmal soll er aber auch Mitglieder aus seinem Rockerclub geschickt haben. Dass er nun auf der Anklagebank sitzt, passt dem 41-Jährigen wohl überhaupt nicht. Schließlich hatte er eher von einer Leinwand-Karriere geträumt. Bis auf kleinere Kino-Rollen und eine Episode bei einer TV-Auswanderershow war jedoch alles erfolglos geblieben. Auch nach einem Vorsprechen für den „Wickie-Film“ gab es eine Absage.

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