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Von ausverkauft bis schrill - so war das Jazz-Light-Festival

Gemischter Erfolg

Das hat lange Tradition: Am ersten Wochenende im November zieht es die Jazzfreunde aus dem gesamten Ruhrgebiet nach Lünen zum Jazz-Light-Festival. Dabei war der Erfolg gemischt – der Auftakt allerdings bereits ein Höhepunkt.

LÜNEN

von Von Heinrich Höckmann und Britta Linnhoff

, 04.11.2012

Volles Haus hieß es am Freitagabend ganz schnell im Jazz-Club: Schon kurz nach Eröffnung des Konzerts von „Carmen Brown and the Elements“ konnten keine Besucher mehr eingelassen werden. Draußen auf dem Plakat klebte dich und breit ein Aufkleber: „Ausverkauft“.  

Traditionell wird das Lüner Festival mit einem Konzert im Jazz-Club eröffnet – ganz so auch in diesem Jahr. Auf der Bühne stand mit Carmen Brown die deutsche Rock- und Pop-Preisträgerin des Jahres 2009. Sie heizte den Lüner Jazz-Fans ordentlich ein, mit einer musikalischen Mischung aus Funk, Gospel und Soul.   

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Jazz-Light-Festival 2012

Das Jazz-Light-Festival ist eigentlich ein Magnet: Jahr für Jahr kommen Jazzfreunde aus der ganzen Region nach Lünen, um dort den zum Teil wilden Klängen zu lauschen. Am Freitag der Auftakt im Jazzclub war ausverkauft - der Samstag war farblich brilliant, klanglich interessant, aber im Hilpert-Theater blieben einige Plätze leer.
03.11.2012
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Carmen Brown and the Elements überzeugte das Lüner Jazz-Publikum© Foto: Heinrich Höckmann
Der Freitagabend im Jazz-Club war nicht nur gut, er war auch ausverkauft.© Foto: Heinrich Höckmann
Experimenteller wurde es dann am Samstag: Im Heinz-Hilpert-Theater...© Foto: Günther Goldstein
... traten wahre Jazz-Virtuosen auf. Die Lichtinstallation war beeindruckend, die Klänge...© Foto: Günther Goldstein
... zum Teil sogar schrill. Aber...© Foto: Günther Goldstein
... trotz großer Künste an den Saiten und Tasten der Instrumente - hier spielt Vadim Neselowskyi Melodica und Flügel gleichzeitig...© Foto: Günther Goldstein
... blieben ein paar Plätze im Hilpert-Theater unbesetzt.© Foto: Günther Goldstein
Die Veranstaltung fand dort statt, da für Musik und Lichtinstallation ein größeres Equipment vonnöten waren.© Foto: Günther Goldstein
© Foto: Günther Goldstein
Schrilles Ambiente: Das Licht und die Musik verbandelten sich im Hilpert-Theater zu einem besonderen Gesamteindruck.© Foto: Günther Goldstein
© Foto: Günther Goldstein
© Foto: Günther Goldstein
© Foto: Günther Goldstein
Schlagworte Lünen

Am Samstagabend mussten sich die Jazzliebhaber umorientieren: Nicht der Jazzclub war Anlaufstelle, sondern das Hilpert-Theater. Ob es am Veranstaltungsort oder an der speziellen Musikausrichtung der Künstler lag, ist offen; Tatsache ist: Die Veranstaltung hier war im Gegensatz zum Freitagabend nur mäßig besucht, das Theater lange nicht so voll, wie man sich das bei den renommierten Künstlern hätte wünschen können.  

Eineinhalb Stunden blies Trompeter Nils Petter Molvaer in sein Instrument. Die, die da waren, waren mehrheitlich begeistert. Eine tolle musikalische Atmosphäre – aber eben doch nicht jedermanns Sache. Zweiter Akteur war der russische Pianist Vadim Neselowskyi und sein „Bez Granitz Trio“. Bez Granitz heißt auf Russisch „grenzenlos“. In seiner Musik läuft der 33-jährige Musiker offenbar gern an Grenzen entlang. 

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