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Zur Hochzeit nach Lünen

LÜNEN Auf Dauer Einsparungen, derzeit noch Mehrarbeit und Kosten für die Kommunen – das beschert das neue Personenstandsrecht. Standesamtsleiter Ernst-Jörgen Seiler erklärte das am Mittwoch dem Ausschuss für Bürgerservice und Soziales.

von Von Beate Rottgardt

, 22.11.2007
Zur Hochzeit nach Lünen

Heiraten in Lünen.

Nach dem neuen Recht müssen die Familienbücher  - nicht zu verwechseln mit den Stammbüchern - jetzt in dem Standesamt verwaltet werden, in dem das Paar sich das Ja-Wort gegeben hat und nicht mehr im Standesamt des jeweiligen Heimatortes. Das bedeutet für Lünen, das derzeit 32 000 Familienbücher verwaltet werden müssen, nach altem Recht waren es nur 22 000.

„Das liegt daran, dass unsere Ambiente-Trauungen auch von vielen auswärtigen Paaren genutzt werden“, so Seiler. Allein 2006 waren es 120 Brautpaare, die nicht in Lünen leben, aber hier geheiratet haben.

2009 werden die Familienbücher abgeschafft, dann werden in einer Übergangszeit von fünf Jahren so genannte Eheregister erstellt. Ab 2014 soll diese Neuregelung dann zu einer Kostenersparnis für die Kommunen führen.

431 Eheschließungen

Übrigens machen die Eheschließungen nur 20 Prozent der Tätigkeit des Lüner Standesamtes aus. Das belegte Seiler im Ausschuss anhand von Daten aus dem vergangenen Jahr: „Wir hatten 431 Hochzeiten.“

Durch die Schließung der Geburtenabteilung in den Krankenhäusern Werne und Lüdinghausen stiegen die Zahlen der Geburten im Lüner St.-Marien-Hospital, die dann auch in Lünen beurkundet werden. Und das waren 2006 knapp 900 Geburten. Die Zahl der Sterbefälle liegt allerdings noch höher – 2006 waren es 1200.

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