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Lüner SV vergisst Trikots und das Toreschießen

Fußball

Die Fußballer des Lüner SV haben am Sonntag bei der SG Finnentrop/Bamenohl optisch überrascht, Punkte brachte das aber nicht ein.

Lünen

, 04.03.2018
Lüner SV vergisst Trikots und das Toreschießen

Yasin Acar war nach dem Seitenwechsel alleiniger Stürmer bei der 1:2-Niederlage in Finnentrop/Bahmenohl. Foto: Warnecke

Fußball-Westfalenligist Lüner SV erwischte einen guten Start und setzte die Sauerländer, die versuchten von hinten heraus das Spiel zu eröffnen, mächtig unter Druck. Dreimal profitierten die früh pressenden Lüner von schwachen Abschlägen von SG Keeper Alexander Franke. Yasin Acar setzte einen Schuss, nach Flanke von Ersin Kusakci, knapp über das Tor (5.). Auch Milan Sekulic zielte nicht genau und schoss drüber (10.). Als Marius Speker an einer Flanke von Kusakci vorbei segelte, traf Sekulic wieder nicht das Tor.

Einen Steilpass von Acar spitzelte Speker danach vor die Brust des herausstürmenden Franke. Die SG hätte sich über vier Gegentore nicht beschweren können. Auf der Gegenseite zwang Davut Deniczi Florian Fischer mit einer Kopfballrückgabe zu einer Ganzkörperstreckung (8.).

Nach 18 Minuten klappte es dann doch. Sekulic brachte einen Freistoß von der linken Außenlinie scharf vor das Finnentroper Tor. Robin Entrup wollte klären und bugsierte den Ball zum Bedauern der 342 Heimzuschauer ins eigene Netz.

Der LSV, der die Trikots vergas und die Farben der Gastgeber überstreifte, vergas danach, weitere Tore nachzulegen. Finnentrops Trainer wies die Mannschaft jetzt an, nur noch lange Bälle nach vorne zu schlagen in der Hoffnung in der Gegners Hälfte in Ballbesitz zu kommen. Das fruchtete nicht. Der LSV agierte weiter. Adem Cabuk hatte noch die beste Chance. Aber auch der flinke Flügelflitzer setzte seinen Schuss knapp daneben (38.). Der Gastgeber biss sich in die Partie. Als Ziegelmeir versuchte, einen Freistoß zu provozieren, ihn aber nicht bekam, flankte Tobias Kleppel zu Phillip Hennes, der den Ausgleich erzielte (42.) – Pause.

Aus taktischen Gründen brachte LSV-Trainer Mario Plechaty Samet Akyüz für Speker, um mehr Kontrolle im Mittelfeld zu erlangen.

Kontrolle erlangte aber jetzt Finnetrop. Mit einer Glanzparade gegen Kleppel hielt Fischer das Remis. Kurz danach fasste sich der Eigentorschütze Entrup ein Herz und zog aus 25 Metern einfach mal ab. Akyüz fälschte den Ball unhaltbar zum 2:1 (62.) ab. Die SG nutzte danach jede Gelegenheit, um Zeit zu schinden. Spielfluss kam nicht mehr auf und die Gäste retteten den Vorsprung über die achtminütige Nachspielzeit.

„Wir haben die SG starkgemacht. Das war ein verrücktes Spiel“, so LSV-Trainer Mario Plechaty.

SG: Franke - Tuncdemir, Kleppel, C. Hennes, T. Schrage (86. Sabani), M. Schrage, H. Entrup (75. Dahlke), Kümhof, P. Hennes (90. Ruhrmann), Stange, R. Entrup
LSV: Fischer - Malcherek, Reis (59. Elitok), Deniczi, Mikuljanac, Ziegelmeir, Acar, Cabuk, Kusakci (64. Bozlar), Sekulic, Speker (46. Akyüz)
Tore: 0:1 R. Entrup, Eigentor (18.), 1:1 P. Hennes (42.), 2:1 R. Entrup (62.)

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