Mafia-Prozess wird nach Corona-Zwangspause in Düsseldorf fortgesetzt

Prozess

Unmittelbar nach dem Beginn hatte das Coronavirus den großen Mafia-Prozess in Düsseldorf unterbrochen. Nun soll es weitergehen. 14 Angeklagte stehen vor Gericht.

Düsseldorf

26.10.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Insgesamt 14 Angeklagte müssen sich wegen bandenmäßigem Rauschgifthandel, Geldwäsche, Betrug, Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Zudem geht es um Handel mit Hunderten Kilo Kokain.

Insgesamt 14 Angeklagte müssen sich wegen bandenmäßigem Rauschgifthandel, Geldwäsche, Betrug, Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. Zudem geht es um Handel mit Hunderten Kilo Kokain. © picture alliance/dpa

Der große Mafia-Prozess in Düsseldorf wird nach einer coronabedingten Zwangspause am Montag (26.10., 9.15 Uhr) fortgesetzt. Das Verfahren des Landgerichts Duisburg gegen 14 Angeklagte findet aus Sicherheitsgründen in Düsseldorf statt.

Die Mutter eines betroffenen Angeklagten war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weil sie ihn besucht hatte, musste dieser in Quarantäne.

Angeklagte kommen größtenteils aus NRW

Laut Staatsanwaltschaft sind fünf der 14 Angeklagten im Alter zwischen 31 und 57 Jahren Mitglieder der ‚Ndrangheta, die als mächtigste Mafia-Organisation weltweit gilt und den internationalen Kokainhandel kontrolliert. Die Angeklagten kommen größtenteils aus Nordrhein-Westfalen.

Unter anderem wird ihnen der Handel mit Hunderten Kilo Kokain vorgeworfen. Das Gericht hat für den Mammutprozess bislang 90 Verhandlungstage angesetzt.

dpa

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