Mehr Klarheit bei Handspiel

06.03.2019, 18:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Regeländerungen sollen sowohl Schiedsrichtern als auch Spielern helfen.Foto Keirat

Die Regeländerungen sollen sowohl Schiedsrichtern als auch Spielern helfen.Foto Keirat

Kreis. Im Fußball wird aktuell viel über das Thema Handspiel diskutiert – insbesondere im Strafraum und durch den Videobeweis. Die Meinungen gehen dabei oft auseinander, was hitzige Diskussionen bringt. Zum 1. Juni wurden nun – neben weiteren Regelanpassungen – zwei Änderungen beim Handspiel vorgenommen. Künftig können zum Beispiel mit der Hand keine Tore mehr erzielt werden. Das war bisher denkbar, wenn das Handspiel unabsichtlich war („angeschossen“). Auch wird festgelegt, welche Armhaltung natürlich ist und was eine unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche ist. Dazu kommen Änderungen, die vor allem das Spiel schnell machen und das leidige Zeitspiel unterbinden sollen. Zukünftig muss zum Beispiel ein Spieler, der ausgewechselt wird, den Platz an der Linie verlassen, die ihm am nächsten ist. Verhalten sich Trainer oder Betreuer unsportlich, so erhalten diese künftig wie ein Spieler die Gelbe oder Rote Karte. Und auch der Schiedsrichter wird nicht immer „Luft“ sein: Wird dieser nun getroffen und entsteht eine Torchance oder gar ein Tor daraus, dann gibt es Schiedsrichterball. Für Daniel Fischer, den Schiedsrichter-Lehrwart im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld, bleibt eines wichtig: „Man muss miteinander sprechen.“