Münster bereitet Evakuierung der Innenstadt rund um den Domplatz vor

Blindgänger

Die Stadt Münster bereitet die Räumung der gesamten Innenstadt rund um den Dom vor. Betroffen sind u.a. Bischofssitz, Rathaus und die Universität. Ein Termin Ende Februar steht schon fest.

Münster

, 19.02.2020, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei einer Bestätigung des Blindgänger-Verdachtes muss die Innenstadt von Münster rund um den Dom komplett evakuiert werden.

Bei einer Bestätigung des Blindgänger-Verdachtes muss die Innenstadt von Münster rund um den Dom komplett evakuiert werden. © picture alliance / dpa

Wegen möglicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bereitet die Stadt Münster für Freitag (28. Februar) die Evakuierung der Innenstadt rund um den Domplatz vor.

Erste Vorbereitungen dazu sollen bereits am Mittwoch, 26. Februar beginnen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Münster. Nach dem Ende des Wochenmarktes auf dem Domplatz sollen Vorbereitungen getroffen werden, damit die Verdachtspunkte am frühen Freitagmorgen überprüft werden können.

Anwohner müssen bei Entschärfung ab 7 Uhr ihre Wohnungen verlassen

Am Freitag selbst sollen die Experten des Kampfmittelräumdienstes dann bis zum frühen Morgen klären, ob es wirklich Blindgänger an den Verdachtsstellen gibt. Ist das der Fall und müssen sie entschärft werden, soll dann im weiteren Tagesverlauf ein Radius von 250 Metern um den Domplatz evakuiert werden.

„Damit die Evakuierung ohne Verzögerungen ablaufen kann, sollten sich die Anwohnerinnen und Anwohner darauf einstellen, dass sie ab etwa 7 Uhr morgens den Evakuierungsbereich verlassen müssen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Je eher der Bereich geräumt sei, desto früher könnten mögliche Blindgänger entschärft werden. Bis zum Ende der Enstchärfung müssen die Geschäfte geschlossen bleiben.

Buslinien werden umgeleitet

Betroffen sind neben dem Bischofssitz auch Stadthaus und Rathaus, die Bezirksregierung, das LWL-Museum für Kunst und Kultur, mehrere Uni-Einrichtungen rund um das Fürstenberghaus und zahlreiche Geschäfte. Auch Buslinien müssten umgeleitet werden.

„Ab Freitagmorgen wird nicht mehr viel gehen rund um Dom, Rathaus und Fürstenberghaus. Wenn alles wie geplant abläuft, herrscht ab Mittag wieder Alltag“, so der zuständige Stadtrat Wolfgang Heuer.

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