Nach Brand bei Alba in Marl wurden fünf Mitarbeiter in Klinik gebracht

Brand

Und wieder hat es in der Recycling-Anlage von Alba im Chemiepark gebrannt. Fünf Mitarbeiter des Unternehmens wurden vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Marl

von Heinz-Peter Mohr

, 30.10.2020, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Sortieranlage von Alba hat es wieder gebrannt.

In der Sortieranlage von Alba hat es wieder gebrannt. © Alba Group

Die Mitarbeiter hatten versucht, den Brand selbst zu löschen, noch bevor die Werkfeuerwehr des Chemieparks in Marl aktiv wurde. Dabei atmeten sie Rauchgase ein. Das Feuer war am Freitagnachmittag auf einem Förderband in der Sortieranlage entstanden. Auch die Feuerwehr Marl, die Polizei und der Rettungsdienst des Kreises Recklinghausen waren vor Ort.


Werkfeuerwehr war im Einsatz

Die Werkfeuerwehr hatte den Brand nach Angaben des Chemieparks schnell unter Kontrolle. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Größere Schäden sollen in der Halle nicht entstanden sein. Bereiche außerhalb des Chemieparks waren zu keiner Zeit betroffen.

In diesem Jahr war es immer wieder bei Alba zu Einsätzen und kleineren Bränden gekommen. Meist wurden sie von Alba-Mitarbeitern direkt gelöscht. Brandursache waren meistens Handy-Akkus, die fälschlich in den gelben Sack geworfen wurden. Als Ursache des Großbrands im April 2019 wird ebenfalls ein entzündeter Akku vermutet.

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