Nach Bund-Länder-Treffen: Land NRW zieht die „Notbremse“

Coronavirus

In NRW wird die „Notbremse“, die die Rücknahme der Lockerungen bedeutet, nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet „eins zu eins“ umgesetzt. Sie soll bereits ab nächster Woche gelten.

Düsseldorf

23.03.2021, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz. © picture alliance/dpa/dpa-POOL

Nordrhein-Westfalen wird die „Notbremse“ bei den Corona-Öffnungen „eins zu eins“ umsetzen. Das betonte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am frühen Dienstagmorgen in Düsseldorf nach rund zwölfstündigen Bund-Länder-Beratungen. Die „Notbremse“ bedeutet die Rücknahme von bereits erfolgten Lockerungen wie Öffnungen von Geschäften, Museen und Sportanlagen, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über 100 steigt. Sie gelte in NRW ab Montag, sagte Laschet.

Zugleich rechtfertigte Laschet den Bund-Länder-Beschluss, über Ostern von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben in Deutschland herunterzufahren. Die „dynamische Entwicklung“ der Corona-Lage „lässt zum jetzigen Zeitpunkt nichts anderes zu“, sagte der CDU-Vorsitzende.

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Für viele Menschen möge das hart klingen und viele seien enttäuscht, aber die prognostizierte Entwicklung des Virus werde gerade diese Tage zu besonders schwierigen Tagen machen. „Die dynamische Entwicklung lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht anders bremsen.“

dpa

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