„New York Times“-Autor bekommt wegen Englisch-Abi in NRW viel Post

Abitur

Eine Kolumne aus der „New York Times“ war am Freitag in NRW Teil einer Abiturprüfung. Der Autor, Farhad Manjoo, bekommt seitdem viele Nachrichten von Schülern. Nicht alle davon fallen nett aus.

Düsseldorf/New York

25.04.2021, 10:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Kolumne aus der "New York Times" war Teil einer Abi-Prüfung in NRW.

Eine Kolumne aus der „New York Times“ war Teil einer Abi-Prüfung in NRW. © picture alliance/dpa

Ein Autor der Zeitung „New York Times“ wird nach eigenen Angaben von Zuschriften deutscher Schüler überrollt - wegen des Abiturs im Fach Englisch in Nordrhein-Westfalen. Eine seiner Kolumnen sei offenbar Teil der Prüfung gewesen, twitterte der Journalist Farhad Manjoo am Freitagabend sichtlich verwundert. Nun erhalte er sehr viele Nachrichten.

Ihm werde darin entweder für die Vorlage zu einer erhofften guten Note gedankt - oder er werde fürs „Ruinieren“ des weiteren Lebens verantwortlich gemacht. Unter dem Tweet entspann sich sofort eine Diskussion über Passagen des Textes. Unter anderem klagten Betroffene, dass der Artikel komplizierte Vokabeln enthalten habe. Zum Teil wurden auch konkrete Nachfragen gestellt.

Die Kolumne hatte den Bau von Einfamilienhäusern problematisiert. Schüler aus NRW bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass der Text Teil der Prüfung am Freitag war. In NRW schreiben aktuell 90.000 Abiturienten an ihrem Abschluss.

dpa

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