Niedlicher Nachwuchs bei Katta-Familie hat nur eins im Kopf

Duisburger Zoo

Der Duisburger Zoo freut sich über sein neugeborenes Katta-Baby. Das Junge ist nicht größer als die Handfläche eines Menschen. Und hat bisher hauptsächlich eine Sache im Kopf.

Duisburg

14.04.2021, 13:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Katta-Junges lugt unter dem Arm von Mutter Katja hervor.

Ein Katta-Junges lugt unter dem Arm von Mutter Katja hervor. © picture alliance/dpa/Zoo Duisburg

Schwarz-weißes Ringelschwänzchen und süße Knopfaugen - der Duisburger Zoo freut sich über niedlichen Nachwuchs in der Katta-Familie. Das jüngste Mitglied der auf Madagaskar beheimateten Lemuren ist gerade einmal zwei Wochen alt und nicht größer als die Handfläche eines Menschen.

Das Geschlecht des kleinen Fellknäuels sei noch unbekannt, auch einen Namen habe das Katta-Kind noch nicht, teilte der Zoo mit. Gleichwohl kümmern sich sowohl Mutter Katja als auch die übrigen weiblichen Gruppen-Mitglieder der geselligen Tiere um den jüngsten Spross.

Katta-Papa betrachtet das Treiben aus Distanz

Eng an die Mutter gekuschelt schläft das Katta-Baby noch die meiste Zeit. Nur manchmal schaut es mit verträumten Augen unter dem Arm seiner Mutter hervor und beobachtet die Umgebung. Wenn es mal quietscht, ist Alarm. Dann rücken alle Weibchen der sehr sozialen Lemuren an, um nach dem Rechten zu sehen.

Vater Hermann betrachtet das Treiben dagegen aus der Distanz. „Wie bei Kattas üblich, ist das Männchen das rangniedrigste Tier der Gruppe und hat wenig zu melden“, berichtet ein Pfleger. Um einen Blick auf das wohl behütete Jungtier zu erhaschen, müsse man die Mutter mit der Lieblingsspeise ablenken: Heuschrecken. „In den ersten zwei bis drei Wochen tragen die Weibchen ihre Jungen am Bauch. Da muss man schon etwas Leckeres mitbringen, damit man mal einen Blick auf das Baby werfen kann.“

dpa

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