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Novum in der Vereinsgeschichte - Holzpfosten auf Abstiegsplatz

Fußball-Kreisliga A

November 2011: Nach elf Spieltagen liegen die Holzpfosten Schwerte mit 23 Punkten auf Platz drei - und können sich berechtigte Aufstiegshoffnungen machen. November 2012: Es ist wieder der elfte Spieltag, doch die Holzpfosten haben keine 23 Zähler auf dem Konto und sind auch nicht Dritter.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 05.11.2012
Novum in der Vereinsgeschichte - Holzpfosten auf Abstiegsplatz

Maik Höcker (re.) hütete am Sonntag gegen Vatanspor Hemer das Tor. Höcker war schon der sechste Keeper der Holzpfosten im bisherigen Saisonverlauf. Mit einigen guten Paraden bewahrte er sein Team vor einer noch höheren Niederlage.

Mit nur neun Pünktchen finden sich die Pfosten auf einem Abstiegsplatz wieder. Und das ist ein Novum: Erstmals in ihrer siebenjährigen Vereinsgeschichte befinden sich die Schwerter auf einem Abstiegsrang. Bereits acht Niederlagen stehen zu Buche - so viel wie in der Abschlusstabelle des Vorjahres.

Sieben der letzten acht Spiele haben die Holzpfosten verloren. "Ja, wir stehen gar nicht gut da und reiben uns auch selbst die Augen", sagt Trainer Marvin Waldschmidt, "aber wir standen auch vorher nicht gut da."

 Dass die Holzpfosten aktuell wohl die größte Enttäuschung der Saison im Schwerter Fußball sind, ist hauptsächlich der Verletzungsmisere zuzuschreiben. Sieben Stammspieler fehlen seit Wochen - vom Torwart bis in den Sturm: Schlussmann Daniel Otto laboriert an einer Sprunggelenksverletzung. Vor ihm fallen Jan Schwarz, ebenfalls mit einer Sprunggelenksverletzung, Oliver Manz (Schulterverletzung), Spielmacher Nils Klems (Zehenbruch), Florian Riesewieck und Philipp Oldenburg (beide mit Knieverletzungen) aus. Tobias Vetten befindet sich zu allem Überfluss derzeit in Australien. Entwarnung gab Waldschmidt vorerst bei Kai Kunsmann, der gegen Vatanspor mit Kniebeschwerden raus musste. "Ich gehe davon aus, dass er diese Woche wieder trainiert." Nervös werden die Pfosten noch nicht. "Was mir nur Sorgen macht, ist, dass aus der Abwehr eigentlich alle da sind", so der Trainer. Dennoch kassierte man bereits 40 Gegentore - der Negativwert der Liga. Doch Waldschmidt ist sich sicher, dass seine Mannschaft mit den Abstiegsrängen am Ende wenig zu tun haben wird. "Das ist eine Momentaufnahme. Ich halte es für realistisch, dass wir eine Aufholjagd starten und dem Abstieg nicht nur knapp entgehen werden. Mitte der Rückrunde werden wir uns über andere Themen unterhalten", meint der Trainer.

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