"NRW hat eine herausragende Theaterlandschaft"

Ministerin eröffnete Schauspiel-Treffen

NRW-Kulturministerin Ute Schäfer hat am Freitagabend das NRW-Theatertreffen im Schauspielhaus Dortmund eröffnet. Mit zehn bemerkenswerten Inszenierungen gibt es bis zum 20. Juni einen Einblick in die aktuelle Theaterproduktion in unserem Bundesland.

DORTMUND

von Von Britta Helmbold

, 13.06.2014, 19:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ministerin Schäfer am Freitagabend vor dem Dortmunder Schauspielhaus.

Ministerin Schäfer am Freitagabend vor dem Dortmunder Schauspielhaus.

"Eine wunderbare Diskussions-Theater-Erlebniswoche steht vor uns", versprach Dortmunds Schauspielintendant Kay Voges bei der Begrüßung.Theater und Virtualität

"Mit dem Thema ,Theater und Virtualität' ist in diesem Jahr beim NRW-Theatertreffen ein interessanter Leitfaden für unsere Fragen an die Zukunft gegeben. Oft waren es Künstler, die Welten entworfen haben, die erst später Wirklichkeit wurden", sagte die Ministerin und erinnerte die "Smarthouse"-Inszenierung von René Pollesch vor zehn Jahren.

"Nordrhein-Westfalen hat eine herausragende Theaterlandschaft, auf die wir stolz sein können. Die große Dichte an historischen und zeitgenössischen Theaterbauten, Spielstätten, Festivals und Ensembles in Oper, Schauspiel, Tanz, Figurentheater, Performance und spartenübergreifenden Experimenten ist, glaube ich, international einmalig", meinte Ute Schäfer.Preise und Auszeichnungen

Während des Festivals, das vom Ministerium mit 180 000 Euro gefördert wird, zeichnet eine Jury die besten Inszenierungen aus. Darüber hinaus werden ein Publikumspreis und ein Preis der Jugendjury vergeben.

Nach der Eröffnung war David Böschs Inszenierung "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" vom Schauspiel Bochum zu sehen.

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