Paris und New York senden Sisley-Werke nach Wuppertal

Impressionisten-Schau in Wuppertal

WUPPERTAL Als junger Mann interessierte sich Alfred Sisley mehr für Malerei als für eine kaufmännische Ausbildung. Er folgte seiner Leidenschaft und blieb zeitlebens ein armer Künstler. Erst nach seinem Tod wurden ihm Ruhm und Ehre zuteil. Ab 13. September auch in Wuppertal.

von Von Anke-Elisabeth Schoen

, 02.08.2011, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Paris und New York senden Sisley-Werke nach Wuppertal

Fluss-Idylle »Le Canal du Loing« von Alfred Sisley.

Dort präsentiert das Von- der-Heydt-Museum den "Impressionistischsten unter den Impressionisten". "Es ist eine Ausstellung, die das Leben Sisleys von seinen Anfängen bis zu seinem Ende dokumentiert", sagt Gerhard Finkh, Direktor des Hauses. Es habe glanzvoll begonnen, endete aber in einer Misere.

Fluss-Idylle Bereits seit 2009 arbeiten Finckh und sein Team an der Schau. Kostbare Gemälde schicken das Metropolitan Museum New York, die Tate London, das Museé d'Orsay und das Petit Palais in Paris. Die Kunsthalle Hamburg trennt sich für die Dauer der Schau von "La Seine à Billancourt". Das Von-der-Heydt-Museum selbst besitzt die Fluss-Idylle "Le Canal du Loing".80 Gemälde

In chronologischer Anordnung werden 80 Gemälde das Schaffen des in Frankreich lebenden Engländers veranschaulichen. Die Vorläufer des Impressionismus, die "Schule von Barbizon" und Sisleys späte Werke sind Themenkomplexe der Schau.

Von der Heydt-Museum Wuppertal: "Alfred Sisley - der wahre Impressionist", 13.9. bis 29.1., Turmhof 8, Di/Mi 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Katalog 25 , DVD 15 .www.von-der-heydt-museum.de