Polizei sucht Zeugen nach zerstörerischer Silvester-Randale

Kriminalität

Eine Haltestelle, Werbetafeln und Mülleimer wurden in der Silvesternacht von Unbekannten zerstört. Ein Video von den Taten soll auch im Internet kursieren – die Polizei sucht nun Zeugen.

Essen

03.01.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizisten kontrollieren einen Mann. In Essen sind Einsatzkräfte in der Silvesternacht aus einer Gruppe Jugendlicher heraus mit Feuerwerkskörpern beworfen worden.

Polizisten kontrollieren einen Mann. In Essen sind Einsatzkräfte in der Silvesternacht aus einer Gruppe Jugendlicher heraus mit Feuerwerkskörpern beworfen worden. © picture alliance/dpa/TNN

Nach Randale in der Silvesternacht sucht die Essener Polizei nach Zeugen. Bislang Unbekannte zerstörten in der Silvesternacht auf dem Altenessener Markt unter anderem eine Haltestelle, Werbetafeln und Mülleimer, wie die Polizei Essen am Samstag mitteilte. Mindestens ein Video davon kursiere in den sozialen Medien. Wer Hinweise auf die Beteiligten geben könne, solle sich bei der Polizei unter 0201 8290 melden.

Anwohner hatten am frühen Freitag gegen 0.40 Uhr morgens die Polizei alarmiert, weil etwa 50 Menschen den Platz im nördlichen Stadtteil Essens verwüsteten. Die Polizei nahm vier mutmaßliche Randalierer fest; nachdem ihre Personalien festgestellt worden waren, konnten sie wieder gehen.

Auf einem Video aus den sozialen Medien, das die „WAZ“ auf ihrer Homepage veröffentlichte, ist unter anderem zu sehen, wie ein Polizeiauto mit Sirene zum Platz fährt. Die mit Rapmusik hinterlegten Bilder zeigen unter anderem auch, wie ein Mülleimer explodiert und zwei Personen das Glas eines Wartehäuschens einschlagen.

Kurz zuvor waren Polizisten und Feuerwehrleute etwa fünf Kilometer südlich von Jugendlichen mit Feuerwerkskörpern angegriffen worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelte es sich dabei um Feuerwerkskörper der Kategorie 4, die zum professionellen Gebrauch verkauft werden. Verletzt worden sei niemand, hieß es von der Polizei. Ein 16-Jähriger wurde nach Zeugenhinweisen zeitweise festgenommen.

dpa

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