Pop-up-Bücher klappen neue Welten auf

LWL-Industriemuseum Henrichenburg

WALTROP. Von außen wirken sie wie gewöhnliche Märchen-, Sach-, und Kinderbücher. Doch was tatsächlich aus ihnen entstehen kann, das verschlägt einem die Sprache. „Pop-Up-Bücher“ entfalten beim Aufblättern dreidimensionale Welten. Gleich 100 solcher Wunderwerke zeigt das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg.

von Von Dagmar Hornung

, 22.08.2011, 15:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Besitzen die Titanic: Hildegard und Ulrich Tietz.

Besitzen die Titanic: Hildegard und Ulrich Tietz.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg: „Hauptsache es klappt!“, bis 26. Oktober, Am Hebewerk 2, Di-So 10-18 Uhr.

Vortrag für Erwachsene: „Wie passt das Schiff ins Buch?“, Dienstag, 23. August, 19.30 Uhr.

„Piraten-Basteltag“ für Kinder: Freitag, 26. August, 14 bis 17 Uhr, Anmeldung unter Tel. (02363) 9 70 70 erforderlich. 

Vor 28 Jahren hat Ulrich Tietz die Sammelleidenschaft gepackt. Sein erstes Pop-Up-Buch „Pension zum ewigen Frieden“ von Jan Pienkowski zeigte dem damaligen Ausbildungslehrer eine Kollegin während einer Referendariatsprüfung unterm Tisch. Der besondere Reiz von dort an waren: Die gestalterischen Möglichkeiten des Materials und verschiedene Techniken, die Zweidimensionalität zu überwinden. Schade nur, dass bei einem normalen Ausstellungsbesuch nicht selbst geklappt werden darf – aber die Werke sind einfach zu empfindlich.

Damit die frischen weißen Wände im Hafengebäude nicht zu trist wirken, läuft parallel die Fotoausstellung „Traumwelten – Wasserwelten“. In den Wasserspiegelungen von Hedwig Pielsticker verschwimmen Grenzen zwischen Fotografie und Malerei.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg: „Hauptsache es klappt!“, bis 26. Oktober, Am Hebewerk 2, Di-So 10-18 Uhr.

Vortrag für Erwachsene: „Wie passt das Schiff ins Buch?“, Dienstag, 23. August, 19.30 Uhr.

„Piraten-Basteltag“ für Kinder: Freitag, 26. August, 14 bis 17 Uhr, Anmeldung unter Tel. (02363) 9 70 70 erforderlich. 

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