Produktrückruf: Lösemittel-Rückstände im Wasser

Rückruf

Ein Deutscher Betrieb hat eine Charge Wasserflaschen zurückgerufen: Im Wasser könnten Rückstände von Lösemitteln sein, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

29.03.2021, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Charge Marken-Mineralwasser wird zurückgerufen.

Eine Charge Marken-Mineralwasser wird zurückgerufen. © picture-alliance/ dpa

Das rheinland-pfälzische Unternehmen Markengetränke Schwollen hat Wasserflaschen „Berg Quelle Medium“ in der 0,75 Liter-Flasche wegen Verunreinigungen zurückgezogen. Betroffen seien Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9.3.23, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Artikel wurde demnach vorwiegend in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg vertrieben.

Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen möglich

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder Produkte der GmbH seien nicht betroffen. Es sei nicht auszuschließen, dass Flaschen vereinzelt mit Lösemittel-Rückständen verschmutzt seien, die zu Geruchs- und Geschmacksabweichungen führen könnten. Der Verzehr des Produktes könne Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen verursachen, hieß es.

Den Rückruf begründete das Unternehmen mit vorbeugendem Verbraucherschutz. Kunden, die das Produkt gekauft haben, können es auch ohne Kassenbon bei ihrem Händler zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurückerstattet, wie das Unternehmen mitteilte.

dpa