Projekt zeigt Zukunfts-Utopien der Vergangenheit

Urbane Künste Ruhr

Gebäude wie die Ruhr-Universität Bochum (RUB) oder das Rathaus in Marl sind Zeitzeugen einer Zukunftsvision der 60er- und 70er-Jahre. Und so wirft Kunstprojekt „Gestern die Stadt von morgen“ einen Blick auf architektonischen Utopien dreier Ruhrgebietsstädte.

MARL

, 20.06.2014, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Gestern die Stadt von morgen“, 22.6.-7.9., Eröffnung: 11 Uhr Kunstmuseum Mülheim, Synagogenplatz 1, 13.30 Uhr Campusmuseum Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 16 Uhr Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Creiler Platz.

Neben Marl und Bochum entwickelten Künstler Ideen zum Forum City, Mülheims neuem Zentrum. Die Urbanen Künste Ruhr haben das Projekt mit den Ruhrkunst-Museen ins Leben gerufen. Im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, im Kunstmuseum Mülheim sowie in der Kunstsammlung der RUB sind Ausstellungen zu sehen. Die Häuser zeigen Videos, architektonische Modelle und Skulpturen. Zudem gibt es eine Auseinandersetzung mit der Thematik in allen drei Städten im öffentlichen Raum.

In Marl hat Künstler Martin Kaltwasser extra eine Wohnung gestaltet, in der eingeladene Künstler für drei bis vier Wochen Ideen realisieren, die sich mit der Stadt auseinandersetzen.Das Künstlerkollektiv „Konsortium“ kreierte Wandmalereien, die sich in jeder der Städte etwas unterscheiden. Immer jedoch befindet sie sich an Zugängen zu Parkhäusern als Räume des Übergangs. Am Ende entsteht ein Blick auf die aktuelle Situation mit Reflexion der Vergangenheit. Und wer weiß, ob die Gebäude der Gegenwart nicht gescheiterte Utopien der Zukunft sind?

„Gestern die Stadt von morgen“, 22.6.-7.9., Eröffnung: 11 Uhr Kunstmuseum Mülheim, Synagogenplatz 1, 13.30 Uhr Campusmuseum Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 16 Uhr Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Creiler Platz.