Radarfallen werden 60

11.02.2019, 18:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Radarfallen werden 60

Das ist eine ganz moderne Radarfalle. Diese steht an einer Straße in Köln. foto dpa © picture alliance / Rolf Vennenbe

Vielleicht habt ihr schon mal mitbekommen, dass sich eure Eltern oder Großeltern geärgert haben, weil sie beim Autofahren „geblitzt“ worden sind. Dann waren sie schneller mit dem Auto unterwegs, als es erlaubt war. Dass die zu schnellen Autofahrer überhaupt erwischt werden können, ist Geschwindigkeitsmessgeräten zu verdanken. Diese gibt es jetzt genau seit 60 Jahren. Vorher waren Polizisten zum Tempo messen mit Stoppuhren an den Straßen unterwegs – dafür wurden ganz viele Leute gebraucht. 1959 kam dann bei Düsseldorf das erste Gerät zum Einsatz. Das kostete 20.000 Deutsche Mark, was ganz schön teuer war. Aber früher wie heute wird ja Geld eingenommen durch die Tempomessgeräte. Denn wer zu schnell fährt, muss ein Bußgeld zahlen. Im Kreis Borken gibt es drei mobile Messfahrzeuge mit Radartechnik, die jeden Tag woanders stehen und Tempo messen. An den Straßen in Ahaus, Heek, Legden, Stadtlohn, Südlohn und Vreden gibt es darüber hinaus noch acht sogenannte „Starenkästen“. Das sind Radarfallen, die fest montiert sind. Und aus denen „blitzt“ es, wenn die Autos schneller sind als erlaubt, weil dann ein Foto gemacht wird. Das Foto wird den Autofahrern dann mit dem Bußgeldbescheid nach Hause geschickt.