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Eurobahn zwischen Dortmund und Münster fällt zum Teil aus - Brandgefahr durch Kabelschäden

Zugausfälle

Die Eurobahn hat mehrere Züge auf der Linie RB 50 zwischen Dortmund und Münster für den Betrieb gesperrt. An insgesamt 13 Fahrzeugen der Eurobahn wurde ein Sicherheitsrisiko festgestellt.

von Joshua Schmitz

Dortmund, Lünen, Werne

, 29.01.2019 / Lesedauer: 2 min
Eurobahn zwischen Dortmund und Münster fällt zum Teil aus - Brandgefahr durch Kabelschäden

Die Eurobahn mit sofortiger Wirkung 13 Fahrzeuge des Typs „Flirt3“ für den weiteren Betrieb gesperrt. © Fiedler

Am Dienstagabend (29. Januar) hat die Eurobahn mit sofortiger Wirkung 13 Fahrzeuge des Typs „Flirt3“ für den weiteren Betrieb gesperrt. „Hintergrund sind Schäden an einer bestimmten Kabelverbindung des Batteriebordnetzes, die ein Risiko von Schmor- und Brandschäden bergen“, sagte Christian Bischoff, Bereichsleiter Fahrzeugmanagement.

Insgesamt 13 Fahrzeuge sind betroffen

Betroffen sind die insgesamt fünf Neufahrzeuge im Hellweg-Netz sowie die acht Flirt3-Fahrzeuge des Teutoburger-Wald-Netzes. Die eingesetzten Fahrzeuge liefen bis zu den Standorten Rheine und Münster aus. Im Anschluss wurden diese in die Werkstätten in Münster sowie in die Betriebswerkstatt nach Hamm-Heessen gefahren.

Die Sperrung der Fahrzeugflotte bewirkte, dass es bereits am Dienstagabend zu Kapazitätsabweichungen sowie zu ersten Zugausfällen kam. Insgesamt müssen 11 der insgesamt 13 Fahrzeuge in die Werkstatt. Gemeinsam mit dem Hersteller Stadler werden die Prüfungen und die daraus resultierenden Reparaturen bis voraussichtlich Sonntag, 3. Februar, abgeschlossen sein. Sobald die Fahrzeuge geprüft wurden und alle Sicherheitsprüfungen bestehen, werden diese wieder in den regelmäßigen Betrieb eingeführt.

Auswirkungen auf den Linien RB 50, RB 61 und RB 65/66

Keolis, der Betreiber der Eurobahnen, bedauert, dass es zu Kapazitätsabweichungen sowie zu Zugausfällen auf den Linien RB 50, RB 61 sowie RB 65/66 kommt. „Unsere Leitstelle bewegt aktuell alle Hebel, um einen Busnotverkehr einrichten zu können“, sagte Bischoff am Dienstagabend.

Fahrgäste können unter der kostenfreien Servicehotline Tel. 00800 387 622 46 über ihre Verbindungen informieren.
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