Rechtsextremismus in Dortmund

Rechtsextremismus in Dortmund

In der Halbzeit des BVB-Heimspiels gegen Bayer Leverkusen tauchte ein ungewöhnliches Banner auf der Nordtribüne des Signal Iduna Parks auf. Der BVB dankte seinen Fans. Das steckt dahinter. Von Thomas Thiel

Ein 20-Jähriger ist am Donnerstagabend in einer S-Bahn plötzlich angegriffen worden. Der Tatverdächtige soll vorher Teil einer Nazi-Demo gewesen sein. Eine Sonderkommission ermittelt.

Der BVB und viele Fanclubs haben zum Protest gegen eine Nazi-Demo am Samstagmittag aufgerufen. Die Rechtsradikalen demonstrierten direkt an einer der Haupt-Fanrouten zum Signal Iduna Park. Von Kevin Kindel, Thomas Thiel

Der bekannte Neonazi SS-Siggi soll einem 25-Jährigen einen Gehstock ins Gesicht geschlagen haben. Jetzt sucht eine Sonderkommission Zeugen des Angriffs vom Samstagmittag.

Rechtsextreme haben für die kommenden Tage gleich drei Kundgebungen in der Dortmunder Innenstadt angemeldet. Sie wollen gegen den Graffiti-Einsatz der Polizei in Dorstfeld protestieren. Von Kevin Kindel

Ende August hat mit dem Bekleidungsgeschäft Tønsberg eine Filiale der bei Rechtsextremen beliebten Marke Thor Steinar in Dortmund eröffnet. Immer montags wird jetzt dagegen demonstriert. Von Kevin Kindel, Wilco Ruhland

Drei bekannte Dortmunder Rechtsextremisten sind am Samstag in Dorstfeld festgenommen worden - unter ihnen nach Informationen unserer Redaktion der als SS-Siggi bekannte Neonazi.

Unbekannte haben das Schild der Thor-Steinar-Filiale mit Farbe beschmiert. Auch in anderen Städten hat es bereits Farb-Angriffe auf Geschäfte der Marke gegeben. Von Marie Ahlers

Graffiti-Sprayer haben am Freitag in Dorstfeld das „Nazi-Kiez“-Graffito unter neuer Kunst verschwinden lassen - unter den Augen der Behörden. Sogar der allerhöchsten. Das steckt dahinter. Von Kevin Kindel

Keine ganze Woche nach Eröffnung des Thor-Steinar-Ladens Tønsberg will der Vermieter das Geschäft aus seinem Haus bekommen. Der Mann hofft jetzt auf die Unterstützung der Stadtverwaltung. Von Kevin Kindel

Die Eröffnung eines Ladens der Modemarke Thor Steinar sorgt für viele Diskussionen - bisher vor allem in der virtuellen Welt. Die Stadt Dortmund hat sich zur Sache geäußert. Von Felix Guth

In der Dortmunder City werden am Freitag viele Polizisten zu sehen sein: Nazis haben eine Demo angemeldet. Sie wird ein breiter Gegenprotest empfangen – unter anderem von „Fridays for Future“. Von Thomas Thiel

Bei einer Durchsuchung hat die Polizei Waffen und Gegenstände, die auf rechtes Gedankengut hindeuten, in einer Dorstfelder Wohnung gefunden.

In Kassel haben 120 Rechtsextreme demonstriert, darunter auch Dortmunder Mitglieder der Partei Die Rechte. Nahe des Büros des ermordeten Politikers Walter Lübcke trafen sie auf Gegenprotest.

Dortmund war Ziel einer Razzia des Bundeskriminalamts gegen Hasskommentare im Internet. Bundesweit durchsuchten Polizisten Wohnungen. In Dortmund waren sie an einer bekannten Adresse.

Im Streit um das Rederecht eines Mitglieds der Ratsfraktion NPD/Die Rechte ist Dortmunds Oberbürgermeister ein formaler Fehler unterlaufen. Das hat nun Folgen für die Arbeit im Rat. Von Jörn Hartwich

Die Partei „Die Rechte“ muss antisemitische Plakate in Hörde abhängen. Das haben Gerichte entschieden. Bleiben die Plakate hängen, gibt es keinen Aufmarsch. Die Stadt hat eine Frist gesetzt. Von Peter Bandermann

Eine Gruppe Unbekannter soll nach einem Amateur-Fußballspiel in Brünninghausen ein verbotenes Lied aus der Nazi-Zeit gesungen haben. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Schmierereien an einer Gesamtschule in Dortmund: Der Staatsschutz der Polizei ermittelt, denn die Täter hinterließen verbotene Nazi-Symbole. Von Peter Bandermann

Seit Tagen wird in Dortmund gerätselt, wer die gefälschten BVB-Plakate gegen Nazis aufgehängt hat. Ein Video im Internet zeigt die Guerilla-Plakatierer bei der Arbeit. Von Michael Schnitzler, Thomas Thiel

Das Amtsgericht hat den Martener Neonazi Steven F. wegen einer Schlägerei vor einer Kneipe zu einer Haftstrafe verurteilt. Seine Hoffnung auf vorzeitige Entlassung erfüllte sich nicht. Von Martin von Braunschweig

Nach der Durchsuchung eines von Nazis bewohnten Hauses in Dorstfeld organisierten Dortmunder Rechtsextreme am Freitagabend einen Demo-Zug durch den Stadtteil. Nazi-Gegner reagierten schnell. Von Michael Schnitzler, Thomas Thiel

Der dritte Tag des Ostermarsches Rhein-Ruhr startete am Ostermontag in Dorstfeld. Bis zu 500 Teilnehmer setzten auf dem Wilhelmplatz ein Zeichen gegen Rechts. Dann ging es in die City. Von Michael Schnitzler