„Rinaldo“ ist ein Barockspektakel mit zwei Regie-Vätern

Theater Dortmund

"Nach einem Konzept von Claus Guth" stand an der Oper Zürich und am Theater Bonn auf dem Besetzungszettel von Jens-Daniel Herzogs Inszenierung von Händels "Rinaldo". Ab Samstag ist die Barockoper im Dortmunder Opernhaus zu sehen. Wir haben mit Herzog vorab gesprochen.

DORTMUND

, 04.01.2016, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jens-Daniel Herzog hat Händels „Rinaldo“ in Dortmund inszeniert.

Jens-Daniel Herzog hat Händels „Rinaldo“ in Dortmund inszeniert.

Haben Sie das Konzept von Guth mit Regie-Leben gefüllt, oder wie muss man sich die Zusammenarbeit vorstellen? Das Bühnenbild von Christian Schmidt stand. Claus Guth wurde dreieinhalb Wochen vor Probenbeginn krank. Ich hatte gerade in Zürich "Intermezzo" und "Die Königskinder" inszeniert. Intendant Alexander Pereira hat mich gefragt, ob ich helfen könnte. Entstanden ist dann aber meine eigene Inszenierung.

Haben Sie mit Claus Guth gesprochen, was er für Vorstellungen hatte? Nein. Ich bin mit ihm gut befreundet, aber dazu war keine Zeit. In drei Wochen eine Inszenierung zu entwickeln, ist eine Herausforderung. Aber manchmal ist es gut, wenn man nicht ein Jahr vorher anfängt, darüber nachzudenken.

Und wie hat Claus Guth die Inszenierung gefallen? Er kam nach der Premiere zu mir und hat gesagt, er hätte es ganz anders gemacht, aber es sei super.

In Zürich und Bonn war Ihr "Rinaldo" immer ausverkauft. Glauben Sie, dass das in Dortmund auch so sein wird? Ich hoffe es. Wir bringen da ein Barockspektakel auf die Bühne, das die Menschen begeistern wird. - Mit Tänzern und Statisterie. Und mit dem Bühnenbild mit der Rolltreppe auf der Drehbühne, das wir uns nicht hätten leisten können, wenn wir es nicht aus Zürich sehr günstig bekommen hätten.

Termine: 9. / 24. / 29. 1., 6. / 14. / 18. / 28. 2. im ; Karten: Tel. 5 02 72 22.

 

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