Risse an Windrädern

21.03.2019, 20:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Risse an Windrädern

An mehreren Windanlagen der Firma Enercon waren Risse aufgetreten.teine © Stephan Teine

Ahaus. In der Bauerschaft Quantwick stehen mehrere Windräder. Gebaut hat sie die Auricher Firma Enercon. In Quantwick stehen sechs Windenergie-Anlagen vom Typ 141. An mehreren Anlagen dieses Typs sind bundesweit Risse aufgetreten, auch an den Anlagen in Ahaus. Die Türme der 159 Meter hohen Windräder sind aus mehreren Ringen aufgebaut. In Ahaus waren an dem Ring, an dem der Betonteil des Turms in den Stahl übergeht, Haarrisse aufgetaucht. Um zu verhindern, dass Betonteile zu Boden stürzen, hatte der Hersteller die Bereiche schon abgetragen. „Die Türme sind aber nicht einsturzgefährdet“, sagt Heinz Bendfeld, er ist Mitglied im Vorstand der Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden. Die Windräder gehören der Genossenschaft. Die Schäden sind dem Vorstand bekannt. Die Firma Enercon hat zugesichert, die Sanierung auf eigene Kosten zu übernehmen. Auch für die Zeit, in der die Windräder still stehen, kein Strom produziert wird und die Energiegenossenschaft auf die sogenannte Einspeisevergütung verzichten muss, kommt Enercon finanziell auf. Die Schäden an den Windrädern sind schon Anfang vergangenen Jahres aufgetaucht. Ab Mai sollen die Anlagen saniert werden, die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst.