Roman

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Stockholm 1913 – Agneta Lejongård hat sich von ihrer adeligen Familie und deren Erwartungen emanzipiert. Sie hat sich für mündig erklären lassen, studiert Kunst in der schwedischen Hauptstadt und hat Von Beate Rottgardt

In ihrem ersten Amrum-Roman, „Immer wieder im Sommer“, den Katrin Koppold unter dem Pseudonym Katharina Herzog geschrieben hat, hatte Lena eine Nebenrolle. Nun hat die Münchnerin Lena zur Hauptfigur ihres Von Julia Gaß

Jürgen Domian las und diskutierte bis Mitternacht bei den Ruhrfestspielen über Dämonen. So heißt sein neuer Roman. Aber der Moderator wollte auch wissen, gegen welche inneren Dämonen das Publikum kämpft. Von Julia Gaß

Für einen geflochtenen Zopf braucht es drei Strähnen – und aus drei Geschichten besteht auch Laetitia Colombanis hübscher Roman „Der Zopf“. Das Haargeflecht ist es, welches die drei Frauenschicksale auf Von Britta Helmbold

Sie fühlt sich eigentlich nur in ihrer Muttersprache Russisch daheim, ist staatenlos und nun auf dem Weg in eine neue Heimat. Nastja reist in Anna Galinkas Buch „Das neue Leben“ mit Familie aus Riga Mitte Von Von Beate Rottgardt

Sten Nadolny (75) ist 1983 mit „Die Entdeckung der Langsamkeit“ berühmt geworden. In seinem neuen Roman geht es zauberhaft zu. Von Von Andreas Schröter

Die Idee, die Lasha Bugadzes Roman „Lucrecia515“ zugrunde liegt, verspricht eine amüsante Lektüre: Verheirateter Mann kann nicht treu sein, hat ständig Affären. Seine Frau hat einen Verdacht, will das Von Von Beate Rottgardt

Der 1955 geborene schottische Autor John Burnside ist ein Vielschreiber. Nach „Wie alle anderen“ aus dem vorigen Jahr ist nun schon sein nächstes Werk erschienen: „Ashland & Vine“. Von Von Andreas Schröter

Lou und Jo, das war eine große Liebe. Als Lou viel zu jung stirbt, hinterlässt sie ihrem Mann eine Aufgabe als Vermächtnis: Er soll die beiden Kinder und die Enkelkinder glücklich machen. Von Von Julia Gaß

Gloria, eine Jazzsängerin, liegt im Koma und in ihrem Krankenzimmer versammeln sich gleich drei Männern mit Ansprüchen auf sie. Von Von Britta Helmbold

Oskar Roehler gehört zu den renommiertesten deutschen Filmregisseuren („Agnes und seine Brüder“, „Elementarteilchen“, „Jud Süß – Film ohne Gewissen“). Dass er auch schreiben kann, beweist er jetzt in Von Von Andreas Schröter

Eisengarn heißt so, weil es nicht nur wunderbar glänzt, sondern auch reißfest ist. Es hält also allerhand aus. Es ist ein bisschen wie Sie.“ – Sie, das ist Näherin Mimi. Deren Mann Mitte der 30er-Jahre Von Von Hermann Beckfeld

Eine hübsche Geschichte hat sich Florian Beckerhoff mit dem Roman „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ ausgedacht. Herr Haiduk ist ein Algerier aus Paris, der in Berlin lebt und dort einen Kiosk-Laden inklusive

Judith W. Taschler

David

Für ihren Roman „Die Deutschlehrerin“ hat Judith W. Taschler 2014 den Glauser-Preis bekommen. Jetzt ist ein neues, ganz wunderbares Buch der 47-jährigen Österreicherin erschienen: Im Roman „David“ erzählt Von Julia Gaß

Der in Frankreich lebende Autor Thomas Reverdy widmet sich in seinem Werk „Es war einmal eine Stadt“ dem sterbenden Detroit – und verknüpft dabei gleich mehrere Genres miteinander. Von Andreas Schröter

Dem Erwachsenwerden widmet Lindsey Lee Johnson ihren Debütroman „Der gefährlichste Ort der Welt“. Mit diesem Ort ist eine Mittelschule in einem kleinen Städtchen in der Nähe von San Francisco gemeint. Von Andreas Schröter

Helga Hammer

Durch alle Zeiten

Diese Geschichte von einer Liebe, die trotz aller Hindernisse weiter lebt, von einer Hoffnung auf ein bisschen Glück, muss man einfach aufschreiben. Helga Hammer hat es getan. Von Beate Rottgardt

Sven Stricker

Mensch, Rüdiger!

Zwei Männer in der Blüte ihres Lebens – doch leider welkt genau dieses Leben irgendwie so vor sich hin. Rüdigers Ehe ist alles andere als glücklich, genauso sieht es in seinem Beruf aus: Als Lehrer ist Von Beate Rottgardt

Stephen Dobyns

Ist Fat Bob schon tot?

Stephen Dobyns als Schriftsteller zu bezeichnen, wäre zu kurz gegriffen. Er war auch Literaturprofessor, dessen Karriere allerdings durch eine Anzeige wegen sexueller Belästigung 1997 endete. Von Daniel Claeßen

Ingeborg Seltmann

Mit Horst im Glück

Senioren haben viel zu tun, das verrät der Untertitel („Gemeinsam in Rente, von Ruhe keine Spur“) des seichten Unterhaltungsromans „Mit Horst im Glück“ von Ingeborg Seltmann. Im dritten Band der Reihe

Maren Wurster

Das Fell

Im knappgehaltenen Stil, wenn auch mit vielen überflüssigen Details, erzählt Maren Wurst in ihrem Debütroman „Das Fell“. Ihre Victoria, wie die Autorin in Berlin lebend, ist eifersüchtig. Sie wollte mit

Ingrid Kaltenegger

Das Glück ist ein Vogerl

Was für ein schönes Buch: Der Österreicherin Ingrid Kaltenegger gelingt mit „Das Glück ist ein Vogerl“ ein herrlich leichter und amüsanter Roman, der niemals in Klamauk umschlägt. Von Andreas Schröter

Melinda Nadj Abonji

Schildkrötensoldat

Aus zwei Perspektiven, aber jeweils in der ersten Person erzählt Melinda Nadj Abonji ihren Roman „Schildkrötensoldat“. Da ist die Cousine von Zoltan. Sie erinnert sich an den seltsamen Jungen.

Deon Meyer

Fever

Ein unheilbares Fieber hat 95 Prozent der Weltbevölkerung ausgelöscht. Der 13-jährige Nicolas ist mit seinem Vater Willem im menschenleeren Südafrika unterwegs. Deon Meyer erzählt in „ Fever“, wie die Von Beate Rottgardt

Yaa Gyasi

Heimkehren

Zwei Schwestern, die im 18. Jahrhundert in Ghana geboren werden. Zwei Leben, die nicht unterschiedlicher verlaufen könnten: Effia wird mit einem Engländer verheiratet, der mit dem Sklavenhandel reich wird. Von Jessica Will

Der amerikanische Autor John Corey Whaley erzählt die Geschichte einer Freundschaft unter Teenagern in „Hochgradig unlogisches Verhalten“. Das im Roman beschriebene Trio besteht aus drei recht unterschiedlichen

Das blaue Haus der Ivy Lane in London ist ein schönes Zuhause. Sarah wohnt dort gerne in der zweite Etage – bis ihr Exmann Leo mit seiner neuen Frau eine Etage tiefer einzieht. Aber trotzdem hilft Casanova Von Julia Gaß

Sorj Chalandon

Mein fremder Vater

Die grauenhafte Kindheit eines Jungen in Lyon in den 60er-Jahren ist Thema in Sorj Chalandons Roman „Mein fremder Vater“. Von Andreas Schröter

Emmanuel Grand

Späte Vergeltung

Krieg in Indochina, Aufstand in Algerien – so beginnt der großartige Thriller „Späte Vergeltung“. Emmanuel Grand erzählt, was in einer kleinen nordfranzösischen Stadt passiert, als ein Mädchen mit Drogengeschichte Von Beate Rottgardt

Birgit Vanderbeke

Wer dann noch lachen kann

„Ein bisschen Pech“, so schreibt es Birgit Vanderbeke, hatte die Autorin in ihrer Kindheit. Ein Vater, der sie misshandelt, obwohl er sein „Bienchen“ vermutlich nicht „kaputt schlagen“ wollte. Eine Mutter,

Gerhard Falkner

Romeo oder Julia

Im vergangenen Jahr war Gerhard Falkner mit seinem Roman „Apollokalypse“ für den Deutschen Buchpreis nominiert. In diesem Jahr steht der 66-jährige Autor mit „Romeo oder Julia“ wieder auf der Shortlist Von Julia Gaß

Ein spannender Abenteuerroman vor historisch ernstem Hintergrund ist Peter Keglevic unter dem Titel „Ich war Hitlers Trauzeuge“ gelungen. Von Andreas Schröter

Colson Whithead

Underground Railroad

Mit der Geschichte der Sklaverei in den USA beschäftigt sich Colson Whitehead in seinem mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Roman „Underground Railroad“. Rassenhass ist in dem Land, wie die Ausschreitungen

Hals über Kopf wird Colin von seiner Frau verlassen. Als er sich einen Hund zulegt, bekommt sein Leben wieder Sinn. Von Julia Gaß

Immer, wenn Selma nachts von einem Okapi träumt, stirbt in ihrem Dorf innerhalb von 24 Stunden ein Mensch. Diese Grundidee, die sich verrückt und auch etwas erzwungen kurios liest, entwickelt Mariana Von Jessica Will

Annie Ernaux

Die Jahre

Schlicht „Die Jahre“ heißt Annie Ernaux kleines Meisterwerk. Kein Wunder, dass das Buch in Frankreich zum Bestseller wurde.

Mareike Krügel

Sieh mich an

Ausführlich berichtet Mareike Krügel in „Sieh mich an“ über einen Tag im Leben der Hausfrau Katharina. Natürlich ist ihre Protagonistin gestresst, hat sie doch ein ADHS-Kind, das sie morgens wegen Nasenbluten

Single Posy erbt einen abgewirtschafteten Buchladen in London und will aus dem Geschäft einen Laden nur für Liebesromane machen. „Happy Ends“ soll er heißen. Doch der Enkel der ehemaligen Besitzerin,

J.P. Monninger

Liebe findet uns

Heather will in J. P. Monningers Roman „Liebe findet uns“ nach der Uni und vor ihrem Start als Investment-Bankerin mit ihren zwei Freundinnen Europa kennenlernen. Sie ahnt nicht, dass sie im Zug von Paris Von Beate Rottgardt

Es ist ein amüsantes Buch, obwohl es um gar nicht lustige Verhältnisse in Sophie Divrys Roman „Als der Teufel aus dem Badezimmer kam“ geht. Denn Ich-Erzählerin Sophie ist jung, qualifiziert und kreativ,

Sasha Marianna Salzmann

Außer sich

Dramatikerin Sasha Marianna Salzmann hat ihren ersten Roman geschrieben. Aber so überzeugend wie ihre Theatertexte ist ihr Erstling „Außer sich“ nicht.

Viele Bücher hat Orhan Pamuk nicht geschrieben, seit er 2006 den Literatur-Nobelpreis bekommen hat. „Die rothaarige Frau“ ist ein Familien-Epos. Istanbul ist der Schauplatz, aber die Geschichte könnte Von Julia Gaß

Jussi Valtonen

Zwei Kontinente

Einen spannenden Gesellschaftsroman hat Jussi Valtonen mit "Zwei Kontinente" geschrieben. Er erzählt die Geschichte der Finnin Alina und ihres amerikanischen Ex-Ehemanns Joe.

Mit "Die Geschichte der Liebe" hat der Franzose Radu Mihaileanu den Bestseller von Nicole Krauss verfilmt. Eine Romanze in Moll, die 60 Jahre umspannt, in Russland und New York spielt und vom Holocaust Von Kai-Uwe Brinkmann

Sven Regener

Wiener Straße

Sven Regener ist ein künstlerisches Multitalent. Er ist bekanntlich nicht nur Sänger und Gitarrist der Band „Element of Crime“, sondern hat mit „Herr Lehmann“ im Jahre 2001 auch einen Kultromane dieser Zeit verfasst. Von Andreas Schröter

Da schickt eine Band ein Demo-Tape an eine Plattenfirma, und 33 Jahre später kommt die Antwort. Bei der Post war der Brief hinter ein Regal gefallen. Erst als die Filiale renoviert wurde, konnte das Schreiben Von Julia Gaß

Zadie Smith

Swing Time

Am Beispiel von zwei Freundinnen erzählt Zadie Smith in ihrem Roman „Swing Time“ recht ausufernd von Bildung und Chancenungleichheit, von Milieu und Hautfarbe. Und die Autorin hat einiges mit den beiden

Grégoire Delacourt

Der Dichter der Familie

Die Eltern sind entzückt über das Gedicht ihres siebenjährigen Sohnes Édouard. Er wird als talentierter Dichter gerühmt - und das wird ihm zum Verhängnis. Denn lebenslänglich kommt er sich unzureichend

Rosemarie Marschner

Good Morning, Mr. Mendelssohn

Mit der "Bücherdiebin" und einer Roman-Biografie über Clara Wieck hat Rosemarie Marschner Bestseller geschrieben. Jetzt widmet sie sich im Buch "Good Morning Mr. Mendelssohn" dem Mozart der Romantik. Von Julia Gaß