Schnappschüsse von Billy Wilder

Jüdisches Museum Dorsten

Er war Jude und einer der großen Männer Hollywoods. Mehrfacher Oscar-Preisträger, ein unangepasster, brillanter Ironiker und Moralist. Billy Wilder heißt der Mann, dessen Leben und Werk das "Jüdische Museum Westfalen" in Dorsten mit der beeindruckenden Foto-Ausstellung "Eins, zwei, drei..." ehrt.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 02.11.2012, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die goldenen Hollywood-Zeiten hat Wilder geprägt wie kaum ein anderer. Zu seinen Meisterwerken zählen "Das Appartement", "Zeugin der Anklage" und "Sabrina". Und natürlich die unvergleichliche Berlin-Groteske "Ein, zwei, drei..." mit Horst Buchholz und Liselotte Pulver, die 1961 wegen der politischen Verwerfungen floppte, aber heute Kultstatus genießt. Selbstredend legt die Ausstellung Zeugnis ab von den damaligen Dreharbeiten am nachgebauten Brandenburger Tor.

Die goldenen Hollywood-Zeiten hat Wilder geprägt wie kaum ein anderer. Zu seinen Meisterwerken zählen "Das Appartement", "Zeugin der Anklage" und "Sabrina". Und natürlich die unvergleichliche Berlin-Groteske "Ein, zwei, drei..." mit Horst Buchholz und Liselotte Pulver, die 1961 wegen der politischen Verwerfungen floppte, aber heute Kultstatus genießt. Selbstredend legt die Ausstellung Zeugnis ab von den damaligen Dreharbeiten am nachgebauten Brandenburger Tor.

Berühmte Schauspieler

Die Fotos zeigen auch die berühmten Schauspieler, mit denen Wilder arbeitete: Marlene Dietrich, Kirk Douglas, Humphrey Bogart oder Audrey Hepburn. Besonders fruchtbar waren die Produktionen mit Marylin Monroe - mit der er zwar nur zwei Filme gedreht hat, aber es sind diejenigen, die man am meisten mit der Schauspielerin verbindet: "Das verflixte 7. Jahr" (mit dem aufwehenden Rock auf einem U-Bahn-Schacht) und "Manche mögen's heiß". MK

Jüdisches Museum: "Eins, zwei, drei...", 4.11. (Eröffnung 11 Uhr), bis 27.1., Julius-Ambrunn-Straße, Di-Fr 10-12.30 und 15-18 Uhr, Sa/So 14 bis 17 Uhr.

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