Schöne Frauen

Karin Sagner

Frauen hatten lange Zeit keine eigene Stimme, doch immer waren sie bildlich präsent. Künstler unterschiedlichster Epochen haben sie auf der Leinwand verewigt. In den Gemälden spiegeln sich das Schönheitsideal und damit auch die Wert- und Moralvorstellungen der jeweiligen Zeit wider.

von Von Anne-Kathrin Neumann

, 18.04.2011, 00:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schöne Frauen

Die porträtierten Frauen selbst werden dadurch zu Symbolträgern ganzer Epochen, bestimmter Ideologien. Welche Körperformen, Frisuren und Kleider galten im Mittelalter als schön? Was haben geschminkte Lippen ein großes Dekoltée oder rote Haare im 19. Jahrhundert beim Betrachter für Assoziationen ausgelöst? All diesen Fragen geht der Bildband "Schöne Frauen" auf unterhaltsame Weise auf den Grund - und macht so deutlich, was Schönheit eigentlich ist und wie sich unsere Vorstellung davon im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.Karin Sagner: Schöne Frauen - Von Haut und Haaren, Samt und Seife. Die gepflegte Frau in der Kunst. Elisabeth Sandmann Verlag, 24,95 Euro, ISBN 978-3938045534.

Lesen Sie jetzt