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Laternen erleuchteten das Dorf

BORK "Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir!" Dieses Lied nahmen am Samstag rund 2000 Großeltern, Eltern, Kinder und Jugendliche wörtlich und begleiteten St. Martin auf seinem Ritt durch.

von Von Theo Wolters

, 11.11.2007

Er zog zum 83. Mal durch die Straßen und war wie immer ein Publikumsmagnet. Bereits auf dem Schulhof der Erich-Kästner-Hauptschule hatten sich viele Borker eingefunden. Im Laufe des Zugs schlossen sich immer mehr Kinder mit ihren Eltern an. Auf dem 21-jährigen Pferd Ben saß Heinz-Willi Quante als St. Martin. Er hatte diese ehrenvolle Aufgabe im Jahr 2000 von Wilhelm Kortenbusch übernommen.

Vorgänger war auch dabei

Und sein Vorgänger war natürlich auch dabei. "Ich bin dann mal hier, wenn Heinz-Willi krank werden sollte", so der ehemalige St. Martin. Begleitet von Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr und Musikkapellen ging es über die Hauptstraße, durch das Nierfeld, den Wienacker, die Kettlerstraße und Waltroper Straße zurück zur Hauptschule. Viele Anwohner hatten ihre Häuser mit Kerzen und Lichtern geschmückt. Zurück an der Hauptschule wandte sich St. Martin besonders an die vielen Kinder und erzählte die Martinsgeschichte.

1350 Martinstüten

Anschließend wurden die 1350 Martinstüten verteilt. Bunt leuchtete der Martinszug durch die vielen Lichter, denn zahlreiche Kinder hatten in der vergangenen Woche in den Kindergärten und in der Familie ihre Laternen selbst gebastelt.     Auf dem Schulhof boten der Förderverein der Grundschule "Auf den Äckern" und der Kindergarten Kakao und Glühwein an. Genau das Richtige, um sich bei den winterlichen Temperaturen zu stärken. Immer wieder schauten die Organisatoren zum Himmel, doch auch wenn dunkel Wolken drohten, es blieb trocken.

Samstag hat sich bewährt

Der Martinszug in Bork war wieder ein Erfolg. Besonders freuten sich die Organisatoren, wenn sie in die leuchtenden Kinderaugen schauten. Schützenverein, Männergesangsverein, Kolping, Feuerwehr und die vielen fleißigen Helfer waren sich einig: Die Arbeit hat sich wieder gelohnt. Und auch die Verlegung auf einen Samstag hat sich nicht negativ ausgewirkt.

  

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