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Neues Pferd und viele Martinstüten

St. Martin in Bork

Die Organisatoren waren erleichtert: Kurz vor Beginn des Borker Martinsumzugs am Sonntagnachmittag hörte der Regen auf. Kleine und große Besucher zogen mit ihren Laternen durch die Straßen – und erfuhren ganz nebenbei von zwei wichtigen Neuerungen.

BORK

von Von Anne Petersohn

, 04.11.2012

Die eine betraf Jochen Beese, der für die Martinsgesellschaft in diesem Jahr erstmals die Organisation der Veranstaltung übernommen hat und nach über 30 Jahren Meinolf Schröder ablöst. Für die Kinder war aber vor allem die zweite Neuigkeit interessant. Denn nach dem Tod von Pferd Ben war St. Martin in diesem Jahr erstmals auf Nachfolger Memo unterwegs. Der Altoldenburger Friese ist 19 Jahre alt und wurde von seinen Besitzern Sylvia und Horst Stecher vor dem Schlachter gerettet.

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Martinsumzug in Bork

Am Sonntag ritt St. Martin wieder durch Bork. Mit bunten Laternen begleiteten viele Kinder den Umzug. 1200 Martinstüten hatten fleißige Helfer gepackt.
05.11.2012
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St. Martin alias Heinz-Willi Quante begrüßte die Kinder von der Bühne aus.© Foto: Anne Petersohn
St. Martin ritt erstmals auf seinem neuen Pferd Memo durch die Borker Straßen.© Foto: Anne Petersohn
Die Musiker hatten ihre Instrumente vorsichtshalber in Plastikfolie eingepackt.© Foto: Anne Petersohn
Auch diese junge Besucherin war mit ihrer Laterne beim Borker Martinsumzug dabei.© Foto: Anne Petersohn
Bevor sich der Martinszug in Bewegung setzte, regnete es in Strömen - ohne Schirm und Kapuze lief nichts.© Foto: Anne Petersohn
Diese Kinder waren mit ihren Laternen beim Borker Martinszug dabei.© Foto: Anne Petersohn
Auch diese junge Besucherin war mit ihrer Laterne beim Borker Martinsumzug dabei.© Foto: Anne Petersohn
Die Damen vom Förderverein der Äckernschule versorgten die Besucher des Borker Martinsumzugs mit heißen Getränken.© Foto: Anne Petersohn
Junge und alte Musiker stimmten die Besucher des Borker Martinszuges auf die Veranstaltung ein.© Foto: Anne Petersohn
Wegen des verregneten Auftakts beim Borker Martinsumzug hatten viele Kinder ihre Laternen in Plastikfolie verpackt.© Foto: Anne Petersohn
Shaun, das Schaf, war in diesem Jahr ein beliebtes Laternenmotiv beim Borker Martinsumzug.© Foto: Anne Petersohn
St. Martin alias Heinz-Willi Quante forderte die Kinder zum selbstlosen Einsatz für andere auf. "Versucht doch mal, in den kommenden Wochen ein bisschen wie St. Martin zu sein", sagte er.© Foto: Anne Petersohn
Schlagworte Selm

Vom Schulhof der Erich-Kästner-Schule aus setzte sich der Zug in Bewegung. Und nach dem verregneten Auftakt war alles, wie es sein sollte. Große und kleine Laternen leuchteten um die Wette. Die Besucher sangen zur Musik des Selmer Blasorchesters. Und auf den Bürgersteigen warteten Hunderte Kinder, um einen Blick auf St. Martin alias Heinz-Willi Quante zu erhaschen.

Quante erinnerte an den Ursprung des Laternenumzugs. Denn es sei nicht allein das Singen mit Eltern, Großeltern und Geschwistern, das die Veranstaltung ausmache. „Versucht doch mal, ein bisschen wie St. Martin zu sein“, forderte der Mann hoch zu Ross mit Blick auf die Kinder.Der selbstlose Einsatz für andere könne viele Formen annehmen – von der Hausaufgabenhilfe für Mitschüler bis zum Angebot an die Eltern, ohne Aufforderung das Zimmer aufzuräumen.

Am Ende nahm jedes der Kinder eine Martinstüte mit nach Hause. Rund 1200 Exemplare hatten die Mitglieder der Martinsgesellschaft am Vorabend für die jungen Besucher gepackt – mit Schokolade und Lebkuchen, Kaubonbons und gerösteten Erdnüssen. „Die waren schon in meiner Kindheit drin“, sagte Jochen Beese.

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