Schwimmbad, Aprés-Ski, Hotel: Alpincenter Bottrop will Besuchern mehr bieten

Großprojekt geplant

Die Skihalle in Bottrop soll ausgebaut werden. Geplant sind Schwimmbad, Wasserrutsche und vieles mehr. Bereits jetzt finden Arbeiten an der Halle statt - allerdings aus einem anderen Grund.

Bottrop

11.12.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwimmbad, Aprés-Ski, Hotel: Alpincenter Bottrop will Besuchern mehr bieten

Soll noch größer werden: Für das Bottroper Alpincenter bestehen ehrgeizige Pläne. © dpa

Das Bottroper Alpincenter hat ehrgeizige Pläne. Es soll noch größer und vielfältiger werden. Wie der Betreiber kürzlich dem WDR mitteilte, liegen Pläne vor, wie die Halle künftig ausgebaut werden soll.

Unter anderem soll ein Schwimmbad mit Wellnessbereich und Wasserrutsche hinzukommen, außerdem eine Mini-Golf-Anlage, eine Aprés-Ski-Bar und ein neues Restaurant. Der Betreiber hofft, damit noch mehr Besucher anzulocken.

Hotelanlage geplant

Die könnten sich in (noch) ferner Zukunft darüber hinaus in einem Hotel des Alpincenters einrichten - und mehr als einen Tag in Bottrop verbringen. Kommende Woche wird das Großprojekt im Planungsausschuss der Stadt erstmals vorgestellt.

Währendessen finden bereits Arbeiten am Alpincenter statt. Allerdings aus einem anderen Grund. Die Halde, auf der sich das Center befindet, wird breiter gebaut. Das berichtet die WAZ, die sich auf das Bauaufsichtsamt der Stadt beruft.

Nach dessen Auskunft sollen über eine Millionen Tonnen Granulat und Asche an den Nordhang der Halde geschüttet werden. Der Grund: Die beliebte Skihalle soll nicht ins Wackeln geraten. Problematisch ist nämlich, dass sie seit längerer Zeit auseinanderdriftet.

Stützen bereits verstärkt

Die Stützen der Skihalle rutschen langsam weg. Einerseits hat das Bauaufsichtsamt der Stadt deshalb eine regelmäßige Überprüfung der Stützköpfe angeordnet. Und andererseits wurden bereits vier Stützen der Halle mit Doppel-T-Trägern aus Metall verstärkt.

Diese Sanierung sei zwar inzwischen abgeschlossen, heißt es in einem Papier des Bauaufsichtsamtes, das der Funke Mediengruppe vorliegt. Allerdings würden die Maßnahmen das Problem nicht gänzlich lösen.

Erst durch die Aufschüttung des Nordhanges könne das Auseinandergehen der Halde gestoppt werden. Danach soll das nächste Großprojekt folgen.

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