So gruselig ist die neue Kinderoper "Die schwarze Spinne"

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Ein kleines Dorf in den Karpaten, der leibhaftige Teufel, und eine Spinne, die unter der Haut lebt: Die neue Kinderoper "Die schwarze Spinne" wird ziemlich gruselig. Einen Monat vor der Premiere am 2. Juli konnte unser Redakteur bei den Proben vorbeischauen und hat sich die Geschichte erzählen lassen. Er kam wieder mit ziemlich düsteren Bildern.

DORTMUND

, 04.06.2014, 19:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die 13-jährige Ayda Sarikaya spielt in der Oper zwar nicht die Spinne, sondern eine Dorfbewohnerin - aber fürs Foto stellte sie sich mit vier weiteren jungen Darstellern (hinter ihr, mit Requisiten in den Händen) als Spinnenmodell zur Verfügung.

Die 13-jährige Ayda Sarikaya spielt in der Oper zwar nicht die Spinne, sondern eine Dorfbewohnerin - aber fürs Foto stellte sie sich mit vier weiteren jungen Darstellern (hinter ihr, mit Requisiten in den Händen) als Spinnenmodell zur Verfügung.

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Grusel in der Oper: Probenbesuch bei der "Schwarzen Spinne"

Öffentlich sichtbar stakst "Die schwarze Spinne" ab dem 2. Juli durch die Oper - wie sie genau aussieht, bleibt bis dahin geheim. Wir durften trotzdem schonmal bei einer Probe zuschauen.
05.06.2014
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Wie vor ein paar hundert Jahren gekleidet sind die Schüler bei der Probe zu "Die schwarze Spinne". Das Stück spielt in einem Dorf in den Karpaten, das ein herrischer Graf unterdrückt© Foto: Tilman Abegg
Einen Wald aus 40 Buchen fordert der Graf von den Dorfbewohnern. Woher nehmen? Der Teufel bietet einen Pakt an: Er beschafft die Buchen - auf die Bühne dargestellt durch die grünen Fahnen -, wenn die junge Christine seine Frau wird.© Foto: Tilman Abegg
Christine stimmt zu und die Dorgbewihner erhalten die Bäume. Hier die Szene, wie die Bäume von oben heruntergelassen werden und die Dorfbewohner staunend zusehen.© Foto: Tilman Abegg
Regisseur Alexander Becker beobachtet die Probenszenen vom Bühnenrand. Neben ihm eine der beiden Darstellerinnen der Christine.© Foto: Tilman Abegg
Blick auf den Regietisch.© Foto: Tilman Abegg
Der Choreograf erklärt den Schülern, wie sie sich in der Szene bewegen sollen.© Foto: Tilman Abegg
Wer gerade nichts zu tun hat, wartet auf seinen Part. Hier unterhalten sich zwei Schüler in einer Pause.© Foto: Tilman Abegg
Ein Stück mit mehr als 100 Schülern bedeutet, dass man oft warten muss, bis man wieder dran ist. Das tun die Schüler sehr diszipliniert.© Foto: Tilman Abegg
Weil die Spinne des Stücks noch geheim ist, haben wir die 13-jährige Ayda und vier weitere Darsteller (verdeckt) gebeten, mit ein paar der Requisiten eine Spinne darzustellen.© Foto: Tilman Abegg
Die Dorfbewohner und der Opernintendant: Jens-Daniel Herzog (Mitte) hat bei der Probe auch vorbeigeschaut.© Foto: Tilman Abegg
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Grusel in der Oper: Probenbesuch bei der "Schwarzen Spinne"

Öffentlich sichtbar stakst "Die schwarze Spinne" ab dem 2. Juli durch die Oper - wie sie genau aussieht, bleibt bis dahin geheim. Wir durften trotzdem schonmal bei einer Probe zuschauen.
05.06.2014
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Wie vor ein paar hundert Jahren gekleidet sind die Schüler bei der Probe zu "Die schwarze Spinne". Das Stück spielt in einem Dorf in den Karpaten, das ein herrischer Graf unterdrückt© Foto: Tilman Abegg
Einen Wald aus 40 Buchen fordert der Graf von den Dorfbewohnern. Woher nehmen? Der Teufel bietet einen Pakt an: Er beschafft die Buchen - auf die Bühne dargestellt durch die grünen Fahnen -, wenn die junge Christine seine Frau wird.© Foto: Tilman Abegg
Christine stimmt zu und die Dorgbewihner erhalten die Bäume. Hier die Szene, wie die Bäume von oben heruntergelassen werden und die Dorfbewohner staunend zusehen.© Foto: Tilman Abegg
Regisseur Alexander Becker beobachtet die Probenszenen vom Bühnenrand. Neben ihm eine der beiden Darstellerinnen der Christine.© Foto: Tilman Abegg
Blick auf den Regietisch.© Foto: Tilman Abegg
Der Choreograf erklärt den Schülern, wie sie sich in der Szene bewegen sollen.© Foto: Tilman Abegg
Wer gerade nichts zu tun hat, wartet auf seinen Part. Hier unterhalten sich zwei Schüler in einer Pause.© Foto: Tilman Abegg
Ein Stück mit mehr als 100 Schülern bedeutet, dass man oft warten muss, bis man wieder dran ist. Das tun die Schüler sehr diszipliniert.© Foto: Tilman Abegg
Weil die Spinne des Stücks noch geheim ist, haben wir die 13-jährige Ayda und vier weitere Darsteller (verdeckt) gebeten, mit ein paar der Requisiten eine Spinne darzustellen.© Foto: Tilman Abegg
Die Dorfbewohner und der Opernintendant: Jens-Daniel Herzog (Mitte) hat bei der Probe auch vorbeigeschaut.© Foto: Tilman Abegg
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Das Stück geht auf die Novelle „Die schwarze Spinne“ des Schweizer Pfarrers Jeremias Gotthelf von 1842 zurück. Die englische Komponistin Judith Weir milderte das finstere Märchen in ihrer Fassung des Stücks, indem sie die Spinne in ein Symbol für Ängste und innere Dämonen verwandelte. An der Oper inszeniert es nun Alexander Becker, der bereits mehrfach in Dortmund Regie geführt hat, zum Beispiel bei seinem eigenen Stück „Codename Liebesrausch“.

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Die Kinderoper-Darsteller und die Begegnung mit einer Vogelspinne

Über 100 Schüler aus Dortmund und Iserlohn spielen in der Kinderoper im Opernhaus Dortmund das Stück "Das Geheimnis der schwarzen Spinne". Vor der Premiere machten die Solisten des Stückes Bekanntschaft mit einer echten Vogelspinne.
26.06.2014
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Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Das Exemplar aus Chile ist ungefährlich für den Menschen - so wie alle Vogelspinnen-Arten.© Foto: Felix Guth
Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Banger Blick auf die Spinne.© Foto: Felix Guth
Hauptdarstellerin Gesa Kampmann (r.) und Regisseur Alexander Becker.© Foto: Felix Guth
Gesa Kampmann war die erste, die den Kontakt wagte.© Foto: Felix Guth
Gesa Kampmann war die erste, die den Kontakt wagte.© Foto: Felix Guth
Viel Respekt, ein bisschen Angst und große Augen am Ende. Die Solisten der Kinderoper stellten sich einer echten Vogelspinne.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Nachdem die erste Scheu überwunden war, krabbelte das Tier über viele Arme und Hände.© Foto: Felix Guth
Und über Köpfe.© Foto: Felix Guth
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Das macht er diesmal mit ungewöhnlich großem Ensemble. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche sind dabei: Das Schulorchester der Gesamtschule Gartenstadt spielt zusammen mit den Philharmonikern im Orchestergraben.

  • Premiere ist am 2. Juli (Mittwoch) um 11 Uhr im Opernhaus.
  • Folgetermine sind am 2. 7. um 18 Uhr und am 3. 7. um 11 Uhr.
  • Karten (11 und 6 Euro) gibt’s unter Tel. 5 02 72 22 und im Internet.
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