Spektakulärer Lichtparcours aus zehn Kunstwerken

"Urban Lights Ruhr" in Hamm

Den Bürgern und Besuchern der Stadt Hamm geht nicht nur ein Licht auf. Sondern ganz viele. Ein spektakulärer "Lichtparcours" aus zehn Kunstwerken lässt ab morgen um 18 Uhr die ganze Innenstadt leuchten.

HAMM

, 23.09.2014, 16:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis 11. Oktober
„Urban Lights Ruhr. Ein Lichtparcours“ öffnet am Donnerstag, 25. September, um 18 Uhr im Infopavillon, Heinrich-Reinköster-Straße 6, in Hamm.
Die Kunstwerke sind anschließend bis zum 11. Oktober zu sehen – aber immer nur donnerstags, freitags und samstags von 16 Uhr bis Mitternacht. Zu diesen Zeiten gibt es auch den Übersichtsplan im Infopavillon. Zu empfehlen ist der Besuch bei Dunkelheit, das Werk am Bunker ist aber auch tagsüber sehr interessant.
An allen Tagen leuchten die drei Kunstwerke: „Binary Waves“, „Limelight“ und „Sunset Sunrise“.
Kuratorenführung am Freitag, 26. September, um 19 Uhr, Treffpunkt Infopavillon.

  • Einen gigantischen Schwimmring platziert die Gruppe „plastique fantastique“ am Ufer eines Teiches. Unter dem Titel „Aeropolis“ hat sie außerdem eine riesige aufpumpbare Blase geschaffen. Unter dem Motto „Supertunnel“ gestaltet sie eine hässliche Fußgängerunterführung neu. Installationen mit dem Titel „The Sound of Sunlight“ – an mehreren Stellen zu finden – setzen Licht in Klänge um.
  • 40 rotierende Tafeln blinken am Ufer des Datteln-Hamm-Kanals. „Binary Waves“ heißt dieses Werk der Gruppe Lab[au].
  • Jun Yang heißt der Künstler, der aus dem chinesischen Taipeh anreist. Sein Projekt „Revolutions“ lädt zum Mitmachen ein – der Besucher wird Teil eines Schattenspiels.
  • Mit ihrem neusten Projekt, den CycloCoptern, sind die RaumZeitPiraten dabei. Sie bieten auf diesen Kunst-Fahrrädern Radtouren an. Aber auch sonst sind die Räder im Stadtgebiet zu sehen.
  • Ein bisschen erklären muss man die Arbeit der Gruppe „Sans façon“. Auf einem Hochbunker stellt sie ein Gerät auf, das einmal pro Stunde die Farbe des Himmels misst. Die Maschine mischt exakt diese Farbe und katapultiert eine Patrone mit diesen bunten Pigmenten an die Wand des Bunkers. Der Effekt sind Farbexplosionen wie bei den „Holi-Festivals“ nach indischem Vorbild, die derzeit groß in Mode sind.

An drei Tagen in der Woche können Besucher die Kunstwerke umsonst und draußen erleben. „Die Lichtkunst ist das Aushängeschild der Hellweg-Region“, sagt Ulrich Weißenberg, Leiter des Fachbereichs Kultur in Hamm. „Ich bin gespannt auf die Akzeptanz bei der Bevölkerung.“

Um die zu erhöhen, empfiehlt Urbane Künste zuerst einen Besuch des Infopavillons in der Stadtmitte. Hier gibt’s eine Ausstellung zu den Künstlern, und jeder Besucher erhält ein Info-Heft mit Stadtplan. Außerdem hat die junge Dortmunderin Ilka Bernhardt ein Leitsystem für die Ausstellung geschaffen. Wenn man den rot-orangefarbenen Schildern folgt, die an 30 Laternen hängen, steht der eigenen Erleuchtung nichts mehr im Wege.

Bis 11. Oktober
„Urban Lights Ruhr. Ein Lichtparcours“ öffnet am Donnerstag, 25. September, um 18 Uhr im Infopavillon, Heinrich-Reinköster-Straße 6, in Hamm.
Die Kunstwerke sind anschließend bis zum 11. Oktober zu sehen – aber immer nur donnerstags, freitags und samstags von 16 Uhr bis Mitternacht. Zu diesen Zeiten gibt es auch den Übersichtsplan im Infopavillon. Zu empfehlen ist der Besuch bei Dunkelheit, das Werk am Bunker ist aber auch tagsüber sehr interessant.
An allen Tagen leuchten die drei Kunstwerke: „Binary Waves“, „Limelight“ und „Sunset Sunrise“.
Kuratorenführung am Freitag, 26. September, um 19 Uhr, Treffpunkt Infopavillon.

Lesen Sie jetzt