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Radeln auf der Bahntrasse

Radweg an Vredener Straße

STADTLOHN Seit langem ist er gewünscht – nun im Bau: der Radweg entlang der Kreisstraße 24 vom Kreisel an der Hordtschule bis zur Einmündung in die Eichendorffstraße. Auf der ehemaligen Bahntrasse werden künftig Radler Vorfahrt haben.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 07.10.2009 / Lesedauer: 2 min

Seit Mitte September startete die beauftragte Baufirma den Arbeiten – und der künftige Radweg ist schon gut zu erkennen. Allerdings ist der Weg ja durch die ehemalige Eisenbahnspur vorgegeben – und das hat auch durchaus einene Vorteil mit sich gebracht, wie Tiefbauamtsleiter Hermann Boll von der Stadtlohner Stadtverwaltung im Gespräch mit der Münsterland Zeitung betont: Zum einen war das Grundstück im Eigentum der Stadt „Der Unterbau konnte fast übernommen werden“.

Über die Strecke von 1,1 Kilometer wird der Radweg gebaut und asphaltiert, 2,50 Meter breit wird er sein. Er soll mehr Verkehrssicherheit bieten entlang der Vredener Straße: Bislang gab es nur den einseitigen kombinierten Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße, den sich Radler und Fußgänger teilen mussten. „Da konnte es schon einmal zu gefährlichen Situationen kommen, gerade wenn Autos aus den Einmündungen kamen“, weiß Hermann Boll.

Mit dem separaten Radweg wird sich die Situation entspannen – und damit keine neuen Gefährdungen auftreten, haben Kreis und Stadt eine Verkehrsinsel als Querungshilfe eingeplant. Diese entsteht – in Richtung Vreden gesehen – 20 Meter oberhalb der Einmündung in die Eichendorffstraße und bietet den Radlern mehr Sicherheit beim Überqueren der viel befahrenen Kreisstraße. „Wir leuchten die Querungshilfe mit zwei Laternen aus“, betont Hermann Boll, dass auch an die dunkle Jahreszeit gedacht wurde. Für die Finanzierung der Laternen ist die Stadt allein verantwortlich – ansonsten teilen sich Stadt und Kreis die Gesamtkosten in Höhe von 220.000 Euro.

Der Radweg soll „ein bisschen Alleecharakter“ erhalten, wie Boll vorausblickt: Die Anpflanzung von wahrscheinlich Linden sei geplant. Doch weil die gesamten Versorgungsleitungen entlang der Vredener Straße verlaufen, könne nicht überall ein Baum gepflanzt werden, wo überirdisch viel Platz zu sein scheint, erläutert der Tiefbauamtsleiter.

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