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Radweg auf der Eisenbahntrasse wird verlängert

Drahtesel statt Dampfross

Gute Nachrichten für Radfahrer: Der Radweg auf der alten Trasse der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) wird verlängert. Am 10. Mai werden die Aufträge vergeben. Danach sollen die Bauarbeiten "unverzüglich" starten, erklärte gestern Günter Wewers, Pressesprecher der Stadt Stadtlohn auf Anfrage unserer Redaktion.

STADTLOHN

, 27.04.2016 / Lesedauer: 3 min

Was ist genau ist geplant?

Parallel zur Vredener Straße wird auf der alten WLE-Trasse ein 340 Meter langer und drei Meter breiter asphaltierter Radweg gebaut. Er reicht vom Kreisverkehr Weerseloer Straße bis zur Paulusstraße. Dort schließt er an den bereits ebenfalls auf der WLE-Trasse bestehenden Radweg an.

Warum wird der Radweg gebaut?

Der Bahntrassenradweg insgesamt schafft eine sichere und komfortable Ost-West-Achse für Radler. Davon profitieren insbesondere die Schüler der Hordtschule, Fliednerschule, St.-Anna-Realschule und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Aber auch unter vielen erwachsenen Radfahrern ist der Radweg beliebt. Die Trasse, die sich im Eigentum der Stadt Stadtlohn befinde, sei für das Radwegenetz ein echter Glücksfall, so Günter Wewers. Sie schaffe eine sichere und schnelle Verbindung von Wenningfeld bis zum Gymnasium.

Was kostet der Radweg?

Das neue 340 Meter lange Teilstück ist mit 160000 Euro veranschlagt. Den Löwenanteil der Kosten - 70 Prozent - finanziert das Land. Die Mittel stammen aus dem Topf für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden, Gemeindeverbände und Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen. 48000 Euro steuert die Stadt aus eigenen Mitteln bei. Den Bau des ersten, 1,3 Kilometer langen Abschnitts hatte das Land bereits mit über 300000 Euro gefördert.

Ist denn das letzte Teilstück wirklich notwendig, wo es doch an der Vredener Straße bereits einen kombinierten Geh- und Radweg gibt?

Auf dem bestehenden Geh- und Radweg werde es zu Stoßzeiten eng, so Günter Wewers, gerade im Bereich des Krankenhauses. "Da der Radweg unmittelbar an einer vielbefahrenen Hauptstraße liegt, sind Gefährdungen nicht ausgeschlossen, wenn Schüler ihn in Gruppen benutzen." Der neue Radweg ist aus seiner Sicht auf jeden Fall ein Zugewinn an Sicherheit. Der alte Geh- und Radweg soll bestehen bleiben.

Gibt es sonst noch Neuigkeiten für Radfahrer?

Die Grundstücksverhandlungen für den geplanten Radwegelückenschluss an der Kreisstraße 33 zwischen Kreisverkehr Büren und Legden treibt die Stadt Stadtlohn derzeit mit Hochdruck voran. Wewers: "Wir wollen unsere Hausaufgaben machen, damit der Kreis Borken, der für den Bau zuständig ist, möglichst bald beginnen kann." Dass das Stadtlohner Teilstück noch in diesem Jahr in Angriff genommen wird, ist aber unwahrscheinlich. Aus Sicht des Kreises soll das Teilstück auf Legdener Seite bis zur Autobahnbrücke gebaut werden. "Die Grundstücksverhandlungen laufen", so der Pressesprecher des Kreises, Karlheinz-Gördes.

 

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