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Spielplatz an der Vitus-Schule wird 89.000 Euro kosten

Vitusschule Südllohn

Der Beschluss, 29.000 Euro mehr als geplant für den Spielplatz der Vitus-Schule auszugeben, löste bei vielen Ratsmitgliedern gemischte Gefühle aus: Es gab 14 Enthaltungen und 9 Ja-Stimmen.

Südlohn

, 16.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Spielplatz an der Vitus-Schule wird 89.000 Euro kosten

Im September 2018 wurde der Spielplatz wegen unsicherer Spielgeräte gesperrt. © Bernd Schlusemann

Neue Parkplätze wird es nicht geben, dafür aber einen Spielplatz mit Geräten, die die St.-Vitus-Schule sich wünscht. Der Gemeinderat hat am Mittwoch beschlossen, dass 89.000 Euro und somit 29.000 Euro mehr als eigentlich geplant ausgegeben werden sollen. Das Geld soll überplanmäßig bereitgestellt werden, die Realisierung sei für die Sommerferien vorgesehen, so Bauamtsleiter Dirk Vahlmann in der Ratssitzung am Mittwoch. Der Bauausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung diese Vorgehensweise empfohlen.

Abstimmung mit der Schule

Über die Spielgeräte hatte sich Gemeindeverwaltung mit der Schule abgestimmt. Eine Kletterspinne, eine Vogelnestschaukel, ein Reck mit drei Höhen und eine Rutsche sollen nun Platz finden an der St.-Vitus-Schule. Die Platane könne stehen bleiben, teilte der Bauamtsleiter mit. Die Ausschreibung sei fertig, wenn der Rat den Vorschlag beschließe, könne es losgehen, so Vahlmann. So einfach konnten sich einige Ratsmitglieder aber nicht mit der teuren Variante abfinden. „Vollstes Vertrauen“ in die Planung äußerte allein Siegfried Reckers (SPD): „Billig kauft zweimal“, sagte er, warum es gut sei, zu investieren.

Ludger Rotz (UWG) regte an, innerhalb es Städtebauentwicklungskonzepts „Isek“ nach Fördermitteln zu fragen. „Die Aussicht tendiert gegen Null“, antwortete Dirk Vahlmann, denn die nun gestellten Förderanträge würden allenfalls im Jahr 2020 Geld in Aussicht stellen. „34.000 Euro sausen lassen, wenn wir ein halbes Jahr warten müssen...“, dachte Wilhelm Hövel (CDU) laut nach. Bürgermeister Christian Vedder versprach, wegen einer Fördermöglichkeit nachzufragen, weil „fragen kostet ja nichts.“

29.000 Euro überplanmäßig bereitgestellt

Der Gemeinderat beschloss am Ende aber, die 29.000 Euro für dieses Haushaltsjahr überplanmäßig im Haushalt bereit zu stellen.

Die Spielgeräte und der künstlich aufgeschüttete Kletterhügel mit großen Sandsteinen mussten im Herbst 2018 abgetragen werden, weil eine DIN-Norm für Spielplätze geändert wurde, und der Spielplatz nicht mehr den neuen Regeln entsprach. Er wurde gesperrt.

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